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Berufsprofil · Verwaltung im Gesundheitswesen

Medizinische Dokumentationsassistenz (MDA). Aufgaben, Ausbildung, Gehalt.

Medizinische Dokumentationsassistentinnen und -assistenten erfassen, verschlüsseln und prüfen medizinische Daten in Kliniken, Krebsregistern und der klinischen Forschung. Die Ausbildung findet an Berufsfachschulen statt und dauert in der Regel zwei Jahre, in Sachsen drei Jahre.

Ausbildung
2–3 Jahre, schulischBerufsfachschule, je nach Land
Zugang
Mittlerer Schulabschlusslaut DVMD und Schulen
Abschluss
Staatliche AbschlussprüfungBezeichnung je nach Land
Kosten
0–420 € im MonatSchulgeld je nach Schule, 2026
Praktika
16–24 WochenMindestwert DVMD bis Schulbeispiele
Weiterweg
MD-Zertifikat oder StudiumDVMD/GMDS, Informationsmanagement

Stand: 22. Oktober 2026 · alle Angaben mit Quellen

Mitarbeiterin prüft am Schreibtisch Unterlagen und überträgt Daten in den Computer

Überblick

Der Beruf im Überblick

MDA sorgen dafür, dass medizinische Daten vollständig, korrekt und auswertbar sind – für Behandlung, Abrechnung, Register und Forschung.

Medizinische Dokumentationsassistentinnen und -assistenten (MDA) erfassen, verschlüsseln, prüfen und werten medizinische Daten aus: im Krankenhaus, in Krebsregistern, in der klinischen Forschung und in der pharmazeutischen Industrie. Der Berufsverband DVMD beschreibt als typische Aufgaben unter anderem Patienten-Basisdokumentation, Leistungserfassung, Diagnosenverschlüsselung, Archivierung, einfache statistische Auswertungen, Spezialdokumentation und die Mitarbeit bei klinischen Studien. [1]

Die Ausbildung ist schulisch und findet an Berufsfachschulen statt, in der Regel zwei Jahre, in Sachsen drei Jahre; Zugang ist der mittlere Bildungsabschluss. [1] Eine bundeseinheitliche Ausbildungsordnung gibt es nicht. Die Schulen arbeiten nach Landesrecht, öffentliche wie private Schulen mit staatlicher Anerkennung. Der DVMD hat einen Rahmenlehrplan veröffentlicht, an dem sich Bildungsträger orientieren können. [2] Die Bezeichnungen der Abschlüsse unterscheiden sich daher je nach Land und Schule, etwa „staatlich geprüft“ in Sachsen oder „staatlich anerkannt“ an privaten Schulen in Baden-Württemberg. [7, 8]

Typische Einsatzorte

  • Krankenhäuser und Universitätskliniken, etwa Medizincontrolling, Qualitätsmanagement, Tumorzentren und Archiv
  • Klinische und epidemiologische Krebsregister der Länder
  • Pharmazeutische Industrie und Auftragsforschungsinstitute (CROs)
  • Medizinisch-wissenschaftliche Institute, Gesundheitsämter, Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen
  • Softwareunternehmen im Gesundheitswesen und größere Gemeinschaftspraxen

Quellen: DVMD [1, 4], Rahmenlehrplan MDA [2]

Abgrenzung zu verwandten Berufen

Medizinische Dokumentationsassistenz (MDA)
Schulische Ausbildung mit Abschlussprüfung, breites Einsatzfeld von der Klinikdokumentation bis zur Studien- und Tumordokumentation. Laut Rahmenlehrplan arbeiten MDA unter Anleitung. [2]
Medizinische Dokumentarin / Medizinischer Dokumentar (MD)
Dreijährige Berufsfachschulausbildung mit mehr Statistik, Epidemiologie und Informatik; mehr dazu im Abschnitt Dokumentar und Medizinische Informatik. [1]
Medizinische Kodierfachkraft
Spezialisiert auf die Verschlüsselung stationärer Fälle für die DRG-Abrechnung; Qualifizierung über Lehrgänge mit Anbieterzertifikat, kein geregelter Abschluss. Siehe Medizinische Kodierfachkraft.
Studienassistenz / Study Nurse
Wirkt bei der Durchführung klinischer Studien mit, von der Rekrutierung der Teilnehmenden über Untersuchungen bis zur Dokumentation; Quereinstieg über Weiterbildungen. [3] Siehe Studienassistenz.

Was den Beruf ausmacht

Medizin, Dokumentation, Statistik

Der Beruf verbindet medizinisches und dokumentarisches Wissen mit Informatik und Statistik. [4]

Klassifikationen als Handwerkszeug

ICD, OPS und Deutsche Kodierrichtlinien in der Klinik, ICD-O und TNM in der Tumordokumentation, dazu Kodier- und Groupersoftware. [2]

Datenqualität

Vollständigkeit und Plausibilität prüfen, Rückfragen klären, Daten zusammenführen: Fehler in der Dokumentation wirken sich auf Abrechnung, Register und Studienergebnisse aus. [2, 5]

Datenschutz

Gesundheitsdaten sind besonders sensibel. Datenschutz und Datensicherheit gehören laut Rahmenlehrplan zu den Schwerpunkten der Ausbildung. [2]

Aufgaben

Aufgaben und Arbeitsalltag

Klinische Dokumentation, Tumordokumentation, Studiendokumentation und Qualitätssicherung sind die vier großen Arbeitsfelder.

Klinische Dokumentation

  • Basisdokumentation nach § 301 SGB V
  • Diagnosen und Prozeduren nach ICD und OPS verschlüsseln
  • Vollständigkeit und Plausibilität prüfen
  • Leistungserfassung, Digitalisierung und Archivierung von Akten
  • Mitarbeit im Medizincontrolling

Tumordokumentation

  • Erkrankungs- und Therapiedaten erfassen
  • Kodierung nach ICD-O und TNM
  • Meldungen an das Krebsregister vorbereiten
  • Kennzahlen für zertifizierte Zentren

Klinische Studien

  • Case Report Forms (CRF) erstellen
  • Studiendaten erfassen und prüfen
  • Nebenwirkungen und Begleitmedikation kodieren
  • Mitwirkung nach ICH-GCP

Quelle: Berufsbild im Rahmenlehrplan MDA des DVMD [2]. Der Zuschnitt hängt stark vom Arbeitgeber ab.

Patientenakte und Behandlungsdokumentation

Grundlage jeder klinischen Dokumentation ist die Behandlungsakte. Behandelnde müssen sie in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Behandlung führen, auf Papier oder elektronisch. Berichtigungen sind nur zulässig, wenn der ursprüngliche Inhalt erkennbar bleibt; aufzubewahren ist die Akte grundsätzlich zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung. [18] MDA arbeiten an der Struktur dieser Dokumentation mit, etwa bei Formularen, Archivierung und Digitalisierung, und schulen Anwenderinnen und Anwender. [1] Davon zu unterscheiden ist die elektronische Patientenakte (ePA) nach § 341 SGB V: eine versichertengeführte Akte, die die Krankenkassen bereitstellen und in die unter anderem Befunde, Diagnosen, Arztbriefe und Medikationsplan eingestellt werden können; Krankenhäuser müssen an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein. [19]

Tumordokumentation und Krebsregister

Die Länder führen klinische Krebsregister, die Daten zu bösartigen Neubildungen personenbezogen erfassen, auswerten und an die Behandelnden zurückmelden. Grundlage ist der einheitliche onkologische Basisdatensatz der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister; Einrichtung, Betrieb und Datenschutz regelt das Landesrecht. [14] Ein Beispiel ist das Bayerische Krebsregistergesetz: Das Register erfasst Krebserkrankungen aller Personen, die in Bayern wohnen oder behandelt werden, und gilt als klinisches Krebsregister nach § 65c SGB V. [15] Gemeldet werden unter anderem Diagnose, Befunde, Therapien, Verlaufsänderungen und der Tod, jeweils binnen zwei Monaten; Patientinnen und Patienten sind über die Meldung und ihr Widerspruchsrecht zu informieren. [16] Tumordokumentarinnen und -dokumentare führen die Meldungen zusammen, prüfen sie auf Plausibilität und Vollständigkeit und stehen dafür in engem Kontakt mit Kliniken und Ärztinnen und Ärzten. [5]

Qualitätssicherung

Zur klinischen Dokumentation im Krankenhaus gehört laut DVMD die Umsetzung gesetzlicher Qualitätssicherungsmaßnahmen. [4] Die Dokumentation für die einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung entwickelt das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses; Einrichtungen müssen ihm die erforderlichen Daten übermitteln. [17] In der Praxis heißt das: QS-Bögen vollständig und fristgerecht erfassen, Datenqualität prüfen und Auffälligkeiten mit den Fachabteilungen klären. Hinzu kommen interne Aufgaben im Qualitätsmanagement wie Standardarbeitsanweisungen (SOPs) und Datenvalidierung. [2]

Arbeitsumgebung und Zusammenarbeit

Gearbeitet wird überwiegend am Bildschirm, mit Krankenhausinformationssystemen, Tumordokumentationssystemen, Studiendatenbanken und Statistiksoftware. [5, 7] Schicht- und Nachtdienste sind in der Dokumentation unüblich; die Arbeitszeit richtet sich nach Arbeits- oder Tarifvertrag. Zusammengearbeitet wird mit Ärztinnen und Ärzten, Pflege, Medizincontrolling, Studienteams, Registerstellen und IT.

Unterschiede nach Einsatzbereich

Krankenhaus
Kodierung, Leistungserfassung, QS-Dokumentation, Archiv; enger Bezug zur DRG-Abrechnung. [4]
Krebsregister und Tumorzentrum
Erfassung nach onkologischem Basisdatensatz, Plausibilitätsprüfung, Auswertungen. [5, 14]
Forschung, Industrie, CRO
Datenerhebung und Datenmanagement in klinischen Studien; in der Industrie auch Tätigkeitsbezeichnungen wie Data Manager. [4, 7]
Öffentlicher Gesundheitsdienst und Epidemiologie
Gesundheitsämter, Institute und Krankenkassen, mit Schwerpunkt auf Auswertung und Statistik. [4]

Verantwortung: dokumentieren, nicht diagnostizieren

MDA stellen keine Diagnosen und entscheiden nicht über Therapien. Sie bilden ab, was ärztlich festgestellt und dokumentiert ist, und klären Unklarheiten mit den Verantwortlichen. Die Pflicht zur Behandlungsdokumentation liegt bei den Behandelnden [18], die Meldepflicht an das Krebsregister bei der für die Versorgung zuständigen Einheit [16]. Wie Aufgaben und Freigaben intern verteilt sind, regelt der Arbeitgeber.

Ausbildung

Ausbildung an der Berufsfachschule

Die Ausbildung ist schulisch und landesrechtlich geregelt; Dauer, Abschlussbezeichnung und Kosten unterscheiden sich nach Land und Schule.

Rechtsgrundlage
Schulrecht der Länder; keine bundesrechtliche Ausbildungsordnung. Der DVMD-Rahmenlehrplan (4. Auflage, Juni 2018) beschreibt Mindestanforderungen; die Abschlussprüfung an staatlich anerkannten Berufsfachschulen erfolgt in Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium. [2]
Dauer
2 Jahre in Vollzeit, in Sachsen 3 Jahre. [1]
Lernorte
Berufsfachschule und Praktika in Einrichtungen, die mehrere Monate umfassen. [1]
Zugang
Mittlerer Bildungsabschluss. [1]
Abschluss
Je nach Land und Schule, zum Beispiel „Staatlich geprüfte Medizinische Dokumentationsassistentin / staatlich geprüfter Medizinischer Dokumentationsassistent“ in Sachsen. [8]

Beispiele aus den Ländern

Ausbildung zur MDA an ausgewählten Schulen, Stand Oktober 2026
SchuleDauer und AbschlussKosten
Ruth-Pfau-Schule, Leipzig (Sachsen)3 Jahre, je Ausbildungsjahr 8 Wochen Praktikum; staatlich geprüft [8]kein Schulgeld, Lernmittelfreiheit, BAföG-förderfähig [8]
SRH Fachschulen, Heidelberg (Baden-Württemberg)2 Jahre Vollzeit, zwei Praktika à 12 Wochen; staatlich anerkannt [7]420 € im Monat; gestreckt auf 3 oder 4 Jahre 290 € bzw. 220 € [7]
fakt.ori, Ulm (Baden-Württemberg)2 Jahre Vollzeit, Berufskolleg; staatlich anerkannt [9]AZAV-zertifiziert, Förderung über Bildungsgutschein möglich [9]

Weitere Schulen nennt der DVMD in Magdeburg (Berufsbildende Schule „Dr. Otto Schlein“). [1] Das Angebot ist bundesweit klein; Interessierte sollten früh klären, ob die Schule am Wohnort erreichbar ist oder ein Umzug nötig wird.

Inhalte

Der Rahmenlehrplan sieht für die Erstausbildung mindestens 1.900 Unterrichtseinheiten Fachtheorie und 640 Stunden Fachpraxis vor. [2] Empfohlen wird folgende Gewichtung:

  • Medizinische Dokumentation und Informationsmanagement40 %
  • Informationen beschaffen, erschließen, speichern, recherchieren20 %
  • Deskriptive Statistik15 %
  • Medizin für Nichtmediziner10 %
  • Berufsbild und Gesundheitswesen5 %
  • Qualitätsmanagement5 %
  • Beratung und Betreuung5 %
Empfohlene Anteile an der Fachtheorie der Erstausbildung. Quelle: DVMD-Rahmenlehrplan MDA, Juni 2018 [2]

An den Schulen gehören dazu Anatomie und Physiologie, Krankheitslehre, Pharmakologie, Fachterminologie und Fachenglisch, Literatur- und Studiendokumentation, Datenverarbeitung und Statistik sowie allgemeinbildende Fächer. [1, 7]

Prüfungen

  1. Leistungsnachweise während der Ausbildung

    Unterricht und Praktika werden nach den Vorgaben der Schule und des Landes bewertet.

  2. Abschlussprüfung

    An staatlich anerkannten Berufsfachschulen in Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium; Form und Teile regelt das jeweilige Landesrecht. [2]

  3. Abschluss

    Staatliche Prüfung bzw. staatlich anerkannter Abschluss der Schule; die genaue Bezeichnung hängt vom Land ab. [7, 8]

Umschulung und Weiterqualifizierung

Der Rahmenlehrplan unterscheidet neben der Erstausbildung drei weitere Wege: die fachfremde Umschulung nach einer Ausbildung oder einem Studium außerhalb der Medizin, die fachbezogene Umschulung für Menschen mit medizinischer Ausbildung, etwa aus Pflege, MT-Berufen oder als PTA (mindestens 1.615 Unterrichtseinheiten), und die Weiterqualifizierung für Berufstätige mit mehrjähriger Erfahrung im medizinischen Informationsmanagement ohne Praxisanteil. [2] Ob ein konkretes Angebot über einen Bildungsgutschein gefördert werden kann, klären Sie mit Anbieter und Agentur für Arbeit. [9]

Kosten und Förderung

Eine Ausbildungsvergütung ist bei dieser schulischen Ausbildung nicht vorgesehen. An öffentlichen Schulen fällt in der Regel kein Schulgeld an, private Schulen erheben Schulgeld. [7, 8] Schulische Ausbildungen können nach dem BAföG gefördert werden; die Leipziger Schule weist ihre Ausbildung ausdrücklich als BAföG-förderfähig aus. [8] Maßgeblich sind die Bedingungen der Schule und des Amtes für Ausbildungsförderung.

Verwandte Abschlüsse

Medizinische Dokumentare und Medizinische Informatik

Neben der MDA-Ausbildung gibt es die dreijährige Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin bzw. zum Medizinischen Dokumentar und Studiengänge im medizinischen Informationsmanagement.

Medizinische Dokumentarin / Medizinischer Dokumentar

Die Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin bzw. zum Medizinischen Dokumentar dauert drei Jahre an einer Berufsfachschule; Zugang ist der mittlere Bildungsabschluss, teils mit Berufsausbildung. Inhalte sind unter anderem medizinische Grundlagen, deskriptive und analytische Statistik, Epidemiologie, Kodierungssysteme, Informatik, klinische Studien, Medizincontrolling und Qualitätsmanagement. [1] Der DVMD weist darauf hin, dass „Medizinischer Dokumentar“ häufig als Sammelbezeichnung für Berufe im medizinischen Informationsmanagement verwendet wird. [1]

Gießen (Hessen)
Schule für Medizinische Dokumentation am Universitätsklinikum, seit 1971. Grundlage ist die hessische Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Medizinische Dokumentarinnen und Medizinische Dokumentare vom 6. Dezember 2010, zuletzt geändert 2025. Nach zwei Praktika à drei Monate folgen schriftliche und mündliche Abschlussprüfungen, danach ein sechsmonatiges Berufspraktikum mit Abschlussarbeit. [10]
Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Drei Jahre Vollzeit an der Beruflichen Schule am Universitätsklinikum, Zugang mit Realschulabschluss, sechsmonatiges Praktikum im dritten Jahr; Förderung über BAföG möglich. [12]

Als mögliche Tätigkeiten nennt die Gießener Schule unter anderem Studienkoordination, Tumordokumentation, Datenmanagement, Programmierung, Kodierung, Monitoring, Pharmakovigilanz und Medizincontrolling. [11]

Vom MDA zum MD

Für Medizinische Dokumentationsassistentinnen und -assistenten bieten DVMD und GMDS gemeinsam ein Zertifikat an, nach dem sich die Absolventinnen und Absolventen Medizinische Dokumentarin bzw. Medizinischer Dokumentar nennen dürfen. Vor der Einreichung von Unterlagen empfiehlt der Verband, Kontakt zur Zertifikatskommission aufzunehmen. [3]

Medizinische Informatik und medizinisches Informationsmanagement

Wer stärker in Datenmanagement, Informatik oder Leitung gehen möchte, kann studieren. Bachelorstudiengänge im medizinischen Informationsmanagement dauern laut DVMD in der Regel sieben Semester und setzen die Hochschulreife voraus; Masterstudiengänge drei bis fünf Semester. Genannt werden unter anderem Studiengänge an der Hochschule Hannover, der Technischen Hochschule Ulm (Data Science in der Medizin), der Hochschule Neu-Ulm, der Hochschule Stralsund und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf; die Studiengangsbezeichnungen ändern sich häufig. [1]

Ein Beispiel: Der Bachelor Medizinisches Informationsmanagement (B.Sc.) an der Hochschule Hannover umfasst Medizinische Informatik und Data Science mit Programmierung, Datenbanken und KI-Anwendungen, Statistik, klinische Forschung, Qualitätsmanagement und medizinische Grundlagen; dazu zwei Praxisphasen von 16 und 10 Wochen. Er ist zulassungsfrei. Ohne Abitur ist der Zugang unter anderem nach einschlägiger dreijähriger Ausbildung und dreijähriger Berufspraxis möglich; die Hochschule nennt Medizinische Dokumentarinnen und Dokumentare ausdrücklich unter den Zielgruppen. [13]

Was rechtlich zählt

MDA, Medizinische Dokumentare und Absolventinnen bzw. Absolventen von Studiengängen arbeiten in überlappenden Feldern. Für die meisten Stellen gibt es keine gesetzliche Zugangsvoraussetzung; entscheidend sind die Anforderungen des Arbeitgebers. Zertifikate wie das DVMD/GMDS-Zertifikat sind Verbandsabschlüsse, keine staatlichen Berufsabschlüsse.

Gehalt

Gehalt und Verdienstmöglichkeiten

Ein amtlicher Gehaltswert nur für MDA liegt nicht vor; maßgeblich sind Arbeitgeber, Tarif und Aufgaben.

Medizinische Dokumentationsassistentinnen und -assistenten erhalten während der schulischen Ausbildung keine Vergütung. Nach dem Abschluss richtet sich das Gehalt nach Arbeitgeber, Tarifbindung und Aufgabenzuschnitt.

Was die Statistik zeigt

Die Bundesagentur für Arbeit ordnet die Tätigkeit „Assistent/in – medizinische Dokumentation“ in ihrem Schlüsselverzeichnis der Berufsgattung 73342 zu, also nicht den Gesundheitsberufen, sondern dem Berufsbereich Recht und Verwaltung. [21] Die Entgeltstatistik weist Werte nur für solche Berufsgattungen aus, nicht für einzelne Ausbildungsgänge; ein Wert ausschließlich für MDA existiert daher nicht. Zur Einordnung: Über alle Berufe lag der Median der Vollzeitbeschäftigten zum 31.12.2025 bei 4.217 € brutto im Monat. [22]

Wie MDA bezahlt werden

In Krankenhäusern gilt häufig ein Tarifvertrag, etwa TVöD, TV-L, kirchliche Arbeitsvertragsrichtlinien oder ein Haustarif. Für die Entgeltgruppe zählen die Tätigkeitsmerkmale der tatsächlich auszuübenden Tätigkeit; eine bundesweit einheitliche Eingruppierung speziell für MDA lässt sich daraus nicht ableiten. In der pharmazeutischen Industrie, bei Auftragsforschungsinstituten und Softwareunternehmen gelten eigene Tarif- oder Haustarifverträge oder einzelvertragliche Regelungen. Lassen Sie sich Eingruppierung und Entgeltgruppe vor Vertragsschluss schriftlich nennen.

Was das Gehalt beeinflusst

  • Arbeitgeber und Branche: Krankenhaus, Krebsregister, öffentlicher Dienst, Industrie oder CRO
  • Tarifbindung und Region
  • Aufgabenzuschnitt: Erfassung, Kodierung, Datenmanagement, Auswertung oder Koordination
  • Weiterqualifizierung, etwa zum Medizinischen Dokumentar, zur Tumordokumentation oder ein Studium
  • Berufserfahrung und Verantwortung, zum Beispiel für Schulungen oder Teams

Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung

Spezialisierung auf Tumor- oder Studiendokumentation, das Zertifikat zum Medizinischen Dokumentar oder ein Studium.

Spezialisierungen

Weiterbildungen und Zertifikate für MDA (Auswahl)
WeiterbildungInhaltRahmen
TumordokumentationKompetenzen der Tumordokumentation nach Richtlinie und Curriculum; Voraussetzung sind einschlägige Ausbildung und BerufserfahrungZertifikat von ADT, DVMD und GEKID [3]
Vom MDA zum MDWeiterbildung zur Medizinischen Dokumentarin bzw. zum Medizinischen DokumentarZertifikat von DVMD und GMDS [3]
Medizinische KodierfachkraftVertiefung der Kodierung für DRG- und PEPP-AbrechnungLehrgänge verschiedener Anbieter; der DVMD-zertifizierte Kurs wird derzeit nicht angeboten [3]
Studienassistenz / Study NurseMitwirkung an klinischen Studien, Rekrutierung, Dokumentation, ethische und rechtliche VorgabenWeiterbildungen verschiedener Anbieter [3]

Die Weiterbildung zur Tumordokumentation entstand, weil die mit dem Krebsfrüherkennungs- und Krebsregistergesetz (in Kraft seit 9. April 2013) eingeführten klinischen Krebsregister Fachpersonal benötigen; der DVMD hat dafür 2016 mit ADT und GEKID ein Curriculum entwickelt. [23]

Wege in Nachbarberufe

  • Medizinische Kodierfachkraft: Spezialisierung auf stationäre Kodierung und Prüfverfahren des Medizinischen Dienstes; Kodierung nach § 301 SGB V ist bereits Teil der MDA-Ausbildung. [2, 20]
  • Studienassistenz: für MDA mit Erfahrung in Studiendokumentation naheliegend.
  • Medizinische Dokumentarin bzw. Medizinischer Dokumentar über das DVMD/GMDS-Zertifikat. [3]
  • Studium im medizinischen Informationsmanagement oder in der Medizinischen Informatik, siehe oben; breiter angelegt ist Gesundheitsmanagement.

Leitungsfunktionen

Mit Erfahrung sind Aufgaben wie Teamkoordination in der Tumordokumentation, Datenmanagement in Studien oder Mitarbeit in der Leitung des Medizincontrollings möglich. Für Leitungsfunktionen setzen Arbeitgeber häufig ein Studium voraus; die Anforderungen unterscheiden sich stark.

Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt und Jobchancen

Schulen und Verband berichten von guter Nachfrage; amtliche Berufszahlen gibt es nicht.

Amtliche Zahlen zu Beschäftigten, offenen Stellen oder Engpässen speziell für MDA liegen nicht vor; die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit weist den Beruf nicht gesondert aus. Einschätzungen stammen von Schulen und Verband und sind entsprechend einzuordnen.

Was Schulen und Verband berichten

  • Die SRH Fachschulen geben an, dass rund 90 Prozent ihrer Absolventinnen und Absolventen direkt nach der Ausbildung eine Stelle finden. [7]
  • Die Gießener Schule für Medizinische Dokumentation schreibt, die Zahl offener Stellen übersteige seit Jahren die Zahl der Absolventinnen und Absolventen. [11]
  • Der DVMD begründet sein Zertifikat Tumordokumentation mit einem erheblichen Fachkräftemangel in den gesetzlich geregelten Krebsregistern. [3]

Was die Nachfrage prägt

  • Krebsregistrierung: Die klinischen Krebsregister sollen flächendeckend und möglichst vollzählig erfassen; die Krankenkassen fördern sie über eine Pauschale je verarbeiteter Neuerkrankungsmeldung. [14]
  • Qualitätssicherung: Einrichtungen müssen dem IQTIG die für die Qualitätssicherung erforderlichen Daten übermitteln. [17]
  • Digitalisierung: ePA und Telematikinfrastruktur verändern Dokumentationsprozesse in Kliniken. [19]
  • Forschung: Klinische Studien benötigen Datenerhebung und Datenmanagement. [4]

Wo MDA arbeiten

Der DVMD nennt als Arbeitgeber Krankenhäuser und Universitätskliniken, die pharmazeutische Industrie und Auftragsforschungsinstitute. [1] Das Angebot an Ausbildungsplätzen ist begrenzt: Der Verband führt bundesweit nur wenige Berufsfachschulen für MDA auf. [1] Der Verband selbst hat nach eigenen Angaben 809 Mitglieder. [6]

Entwicklungen

Elektronische Akten, strukturierte Datensätze und automatisierte Auswertungen verändern die Arbeit. Ob dadurch einfache Erfassungsaufgaben zurückgehen und Aufgaben wie Datenqualität, Plausibilisierung und Datenmanagement wichtiger werden, lässt sich nicht amtlich belegen; Bildungsangebote wie der Hannoveraner Bachelor reagieren mit Inhalten zu Data Science und KI-Anwendungen. [13]

Eignung

Für wen eignet sich der Beruf?

Für Menschen mit Interesse an Medizin, die gern genau, systematisch und mit Daten arbeiten.

Interessen

  • Medizinische Zusammenhänge und Fachsprache
  • Daten, Ordnungssysteme und Statistik
  • Arbeit am Computer und mit Datenbanken

Fähigkeiten im Alltag

  • Sorgfalt und strukturiertes, selbstständiges Arbeiten
  • Gute Englischkenntnisse, etwa für Studien und Fachliteratur
  • Klare Kommunikation bei Rückfragen an Ärztinnen und Ärzte
  • Verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen Daten

Realistisch zu erwarten

  • Überwiegend Bildschirmarbeit
  • Wenig direkter Kontakt zu Patientinnen und Patienten
  • Schulgeld an privaten Schulen, keine Ausbildungsvergütung
  • Wenige Schulen, ggf. Umzug für die Ausbildung

Die Leipziger Schule nennt als Voraussetzungen unter anderem Interesse an Medizin und Verwaltungstätigkeiten, Sorgfalt, Aufgeschlossenheit gegenüber Computerarbeit und gute Englischkenntnisse. [8] Ein Praktikum in einem Krankenhausarchiv, Medizincontrolling oder Krebsregister hilft bei der Entscheidung. Unterstützung bei der Berufswahl bietet die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit.

Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit

Zugang und Wechsel

Zugang, Anerkennung und beruflicher Wechsel

Neben der Erstausbildung sieht der Rahmenlehrplan Umschulung und Weiterqualifizierung vor.

Einstieg über die Ausbildung
Mit mittlerem Bildungsabschluss an einer Berufsfachschule; 2 Jahre, in Sachsen 3 Jahre. [1]
Aus einem Gesundheitsberuf
Fachbezogene Umschulung oder Weiterqualifizierung nach DVMD-Rahmenlehrplan, etwa für Pflegefachpersonen, MT-Berufe oder PTA. [2] Auch MFA bringen medizinische Grundkenntnisse mit.
Quereinstieg
Fachfremde Umschulung nach abgeschlossener Ausbildung oder Studium außerhalb der Medizin; in der Praxis auch Einstieg über Kodier- oder Studienassistenz-Lehrgänge mit Einarbeitung beim Arbeitgeber. [2, 3]
Ausländischer Abschluss
Die Tätigkeit ist bundesrechtlich nicht reglementiert; ein Anerkennungsverfahren ist für die Arbeit in der Dokumentation in der Regel nicht vorgeschrieben. Eine Bewertung des Abschlusses kann bei Bewerbungen helfen. Sehr gute Deutschkenntnisse, insbesondere in medizinischer Fachsprache, sind für die Arbeit mit deutscher Dokumentation nötig.

Anerkennungs-Finder „Anerkennung in Deutschland“

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Beruf

Kurz beantwortet – ausführlicher in den Abschnitten oben.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistenz?

In der Regel zwei Jahre in Vollzeit an einer Berufsfachschule, in Sachsen drei Jahre. Praktika von mehreren Monaten gehören dazu. [1]

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Vorausgesetzt wird der mittlere Bildungsabschluss. [1] Gute Englischkenntnisse und Interesse an Computerarbeit werden von Schulen ausdrücklich erwartet. [8]

Kostet die Ausbildung Geld?

Das hängt von der Schule ab. An der öffentlichen Ruth-Pfau-Schule in Leipzig fällt kein Schulgeld an [8], an den SRH Fachschulen in Heidelberg sind es 420 € im Monat (Stand Oktober 2026). [7] Eine Ausbildungsvergütung gibt es nicht; eine Förderung nach BAföG kann möglich sein. [8]

Was unterscheidet MDA und Medizinische Kodierfachkraft?

Die MDA-Ausbildung ist eine schulische Ausbildung mit Abschlussprüfung und breitem Einsatzfeld, von Klinik- und Tumordokumentation bis zu klinischen Studien. [1, 2] Die Kodierfachkraft ist auf die Verschlüsselung stationärer Fälle für die Abrechnung spezialisiert und wird über Lehrgänge mit Anbieterzertifikat qualifiziert.

Was ist der Unterschied zwischen MDA und Medizinischem Dokumentar?

Die Ausbildung zum Medizinischen Dokumentar dauert drei Jahre und vertieft Statistik, Epidemiologie und Informatik. [1] MDA können sich über ein Zertifikat von DVMD und GMDS zur Medizinischen Dokumentarin bzw. zum Medizinischen Dokumentar weiterqualifizieren. [3]

Was verdienen Medizinische Dokumentationsassistenten?

Einen amtlichen Gehaltswert nur für MDA gibt es nicht; die Bundesagentur für Arbeit führt die Tätigkeit unter der Berufsgattung 73342. [21] Das Gehalt richtet sich nach Arbeitgeber, Tarifvertrag und Aufgaben. Zum Vergleich: Der Median aller Vollzeitbeschäftigten lag Ende 2025 bei 4.217 € brutto im Monat. [22]

Wo arbeiten MDA?

In Krankenhäusern und Universitätskliniken, Krebsregistern und Tumorzentren, in der pharmazeutischen Industrie und bei Auftragsforschungsinstituten, außerdem bei Gesundheitsämtern, Krankenkassen und Softwareunternehmen. [1, 4]

Kann ich nach der Ausbildung studieren?

Ja, etwa Medizinisches Informationsmanagement. An der Hochschule Hannover ist das auch ohne Abitur möglich, zum Beispiel nach einschlägiger dreijähriger Ausbildung und dreijähriger Berufspraxis; maßgeblich sind die Regeln der jeweiligen Hochschule und des Landes. [13]

Stellenangebote

Stellen für Medizinische Dokumentationsassistenz bei DocJob24.

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Aktuelle Stellen für Medizinische Dokumentationsassistentinnen und -assistenten sowie in Dokumentation, Kodierung und Medizincontrolling finden Sie in der Berufsgruppe „Verwaltung im Gesundheitswesen“. Mit einem kostenlosen Bewerberprofil können Arbeitgeber Sie außerdem direkt finden – Name und Kontaktdaten sehen sie erst, wenn Sie sich bewerben.

Verwandte Berufe im Verzeichnis

Quellen

Stand aller Angaben: 22. Oktober 2026. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Rechtsvorschriften, Tarifverträge und Regelungen der zuständigen Stellen.

23 Quellen
  1. Berufsausbildung und Studium (MDA, Medizinische Dokumentare, Bachelor- und Masterstudiengänge). DVMD – Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin e. V., abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  2. Rahmenlehrplan für die Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin / zum Medizinischen Dokumentationsassistenten (MDA), 4. Auflage. DVMD e. V., Stand Juni 2018, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  3. Fort- und Weiterbildung (u. a. Zertifikat „Vom MDA zum MD“, Zertifikat Tumordokumentation, Study Nurses). DVMD e. V., abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  4. Tätigkeitsfelder im medizinischen Informationsmanagement. DVMD e. V., abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  5. Tätigkeitsfeld Tumordokumentation. DVMD e. V., abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  6. DVMD – Der Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin (Startseite). DVMD e. V., abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  7. Ausbildung Medizinische Dokumentationsassistenz. SRH Fachschulen, Heidelberg, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  8. Staatlich geprüfte/r Medizinische/r Dokumentationsassistent/in. Ruth-Pfau-Schule, Berufliches Schulzentrum Leipzig, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  9. Berufskolleg Medizinische Dokumentation – Medizinische Dokumentationsassistenz (MDA). fakt.ori Institut für berufliche Bildung, Ulm, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  10. Organisation der Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin / zum Medizinischen Dokumentar (mit Verweis auf die hessische Ausbildungs- und Prüfungsordnung vom 06.12.2010). Schule für Medizinische Dokumentation, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  11. Berufsbild Medizinische Dokumentar:in. Schule für Medizinische Dokumentation, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  12. Fachrichtung Medizinische Dokumentation. Berufliche Schule am Klinikum der Universität Greifswald, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  13. Bachelorstudiengang Medizinisches Informationsmanagement (B.Sc.). Hochschule Hannover, Fakultät III, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  14. Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch, § 65c Klinische Krebsregister. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  15. Bayerisches Krebsregistergesetz (BayKRegG) vom 07.03.2017, Art. 1 Bayerisches Krebsregister. Bayerische Staatskanzlei, gesetze-bayern.de, Fassung ab 01.07.2024, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  16. Bayerisches Krebsregistergesetz (BayKRegG), Art. 4 Meldepflicht, Belehrungspflicht. Bayerische Staatskanzlei, gesetze-bayern.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  17. Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch, § 137a Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  18. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 630f Dokumentation der Behandlung. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  19. Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch, § 341 Elektronische Patientenakte. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  20. Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch, § 301 Krankenhäuser (Datenübermittlung, Verschlüsselung von Diagnosen und Prozeduren). Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  21. Schlüsselverzeichnis für die Angaben zur Tätigkeit 2010 (Klassifikation der Berufe 2010), alphabetisches Verzeichnis. Bundesagentur für Arbeit, Stand 02/2025, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  22. Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt – Analyse zur Entgeltstatistik. Bundesagentur für Arbeit, Statistik, Oktober 2026 (Stichtag 31.12.2025), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  23. Rahmenlehrpläne (MDA 2018, Medizinische Dokumentare 2002, Weiterbildung Tumordokumentar 2016). DVMD e. V., abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle

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