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Berufsprofil · Hilfsmittel und Gesundheitshandwerk

Hörakustikerin / Hörakustiker. Aufgaben, Ausbildung, Gehalt.

Hörakustikerinnen und Hörakustiker messen das Gehör, beraten zu Hörsystemen und passen Hörgeräte, Otoplastiken und Gehörschutz individuell an – meist im Fachgeschäft und in Zusammenarbeit mit HNO-Ärztinnen und HNO-Ärzten. Der Beruf ist ein zulassungspflichtiges Handwerk mit dreijähriger dualer Ausbildung nach der HörAkAusbV von 2016 und bundesweitem Blockunterricht in Lübeck.

Ausbildung
3 Jahre, dualBetrieb und Blockunterricht in Lübeck
Zugang
Kein Abschluss vorgeschriebenAuswahl durch den Ausbildungsbetrieb
Abschluss
GesellenprüfungHandwerk, nach Zwischenprüfung
Ausbildungsvergütung
mind. 724 €brutto, 1. Jahr, gesetzl. Untergrenze 2026
Mittleres Entgelt
3.102 €brutto im Monat, Vollzeit, Ende 2025
Selbstständigkeit
Meisterpflichtzulassungspflichtiges Handwerk (HwO)

Stand: 22. Oktober 2026 · alle Angaben mit Quellen

Hörakustikerin setzt einem älteren Kunden ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät ein

Überblick

Der Beruf im Überblick

Hörakustikerinnen und Hörakustiker versorgen Menschen mit Hörminderung, Tinnitus oder Lärmbelastung mit Hörsystemen und Gehörschutz – von der Messung bis zur Nachsorge.

Hörakustikerinnen und Hörakustiker ermitteln das individuelle Hörvermögen, beraten zu Versorgungsmöglichkeiten, fertigen Ohrabformungen und Otoplastiken und passen Hörsysteme, Hörassistenzsysteme und individuellen Gehörschutz an. Danach betreuen sie die Versorgung weiter: mit Nachsorge, Hörtraining, Service und Reparaturen. [1, 2]

Der Beruf ist ein zulassungspflichtiges Gesundheitshandwerk (Anlage A Nr. 34 der Handwerksordnung). Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit der Gesellenprüfung ab. Seit 1. August 2016 gilt die Hörakustikerausbildungsverordnung (HörAkAusbV); sie ersetzte die Verordnung über die Berufsausbildung zum Hörgeräteakustiker von 1997. [1, 8] Mit der Neuordnung wurde aus dem „Hörgeräteakustiker“ der „Hörakustiker“; Anlass waren unter anderem neue Messverfahren, digitale Hörsysteme und die gewachsene Bedeutung des Gehörschutzes. [3]

Typische Einsatzorte

  • Hörakustik-Fachgeschäfte, inhabergeführt oder als Teil einer Filialkette – der weitaus größte Arbeitsbereich
  • Kooperationen mit HNO-Praxen, Kliniken und Cochlea-Implantat-Zentren
  • Hersteller von Hörsystemen und Implantaten, etwa in Anwendungstechnik und Schulung
  • Pädakustische Versorgung von Kindern und Jugendlichen

Quelle: Arbeitsgebiet laut BIBB-Berufsinformation [2]; Berufsfelder laut TH Lübeck [13]

Abgrenzung zu HNO-Ärztin, HNO-Arzt und MTF

Hörakustikerinnen und Hörakustiker stellen keine medizinischen Diagnosen. In der gesetzlichen Krankenversicherung setzt die erstmalige Hörgeräteversorgung eine vertragsärztliche Verordnung voraus; die Indikation stellt eine Fachärztin oder ein Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen. Vorher sind medikamentöse und operative Behandlungsmöglichkeiten abzuklären. [14] Die Hörakustik erhebt eigene, berufsspezifische audiologische und otoskopische Befunde, um das Hörsystem auszuwählen und anzupassen. [1] Audiometrie im klinischen Kontext – etwa in HNO-Kliniken oder Funktionsabteilungen – gehört dagegen zum Bereich der MT in der Funktionsdiagnostik (MTF), einem eigenen Gesundheitsfachberuf mit staatlicher Ausbildung. Das verwandte Gesundheitshandwerk für das Sehen ist die Augenoptik (Anlage A Nr. 33 HwO). [8]

Was den Beruf ausmacht

Messen und Bewerten

Reinton- und Sprachaudiometrie, weitergehende audiologische Messungen und das Auswerten objektiver Messverfahren sind eigene Lernfelder der Berufsschule. [4]

Handwerk am Ohr

Dreidimensionale Abbilder des äußeren Ohres, Otoplastiken, individueller Gehörschutz und Sonderotoplastiken gehören zum Kern der Ausbildung und sind Prüfungsgegenstand. [1]

Beratung und Rehabilitation

Die Anpassung endet nicht mit der Abgabe: Betreuung, Rehabilitationsmaßnahmen und Kommunikationstraining sind eigene Berufsbildpositionen. [1, 2]

Hilfsmittel im System der GKV

Hörgeräte sind Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenversicherung. Abgegeben werden dürfen sie nur auf Grundlage von Verträgen mit den Krankenkassen. [17]

Aufgaben

Aufgaben und Arbeitsalltag

Der Arbeitstag verbindet Messtechnik, Handwerk und Beratung: von der Audiometrie über die Otoplastik bis zur Feinanpassung und Abrechnung mit der Krankenkasse.

Audiologie und Anpassung

  • Audiologische Vorgespräche führen, Hörerwartungen und Hörsituationen erfassen
  • Gehörgang und Trommelfell otoskopisch beurteilen
  • Reintonaudiometrie mit Luft- und Knochenleitung, Sprachaudiometrie und weitergehende Messungen durchführen, Vertäubungsregeln anwenden
  • Individuelle Hörprofile erstellen und Versorgungsmöglichkeiten erläutern
  • Hörsysteme auswählen, voreinstellen, fein anpassen und mit Kontrollmessungen überprüfen
  • Bei Tinnitusversorgungen mitwirken, objektive audiometrische Messungen auswerten

Otoplastik, Service und Betrieb

  • Ohrabformungen bzw. dreidimensionale Abbilder des äußeren Ohres erstellen
  • Otoplastiken, individuellen Gehörschutz und Sonderotoplastiken herstellen
  • Ergänzende Kommunikationsanlagen und Hörassistenzsysteme anpassen
  • Hörsysteme und Zubehör warten, instand setzen und Funktion prüfen
  • Versorgungen dokumentieren, mit Kostenträgern abrechnen und Geschäftsprozesse organisieren

Quelle: Berufsbildpositionen der HörAkAusbV [1] und Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans [4]

Arbeitsumgebung und Arbeitszeit

Gearbeitet wird überwiegend im Fachgeschäft: in schallarmen Messräumen oder -kabinen, am Anpassplatz mit Computer und Anpasssoftware sowie in der Werkstatt für Otoplastiken und Reparaturen. Für die Audiometrie zur ärztlichen Verordnung schreibt die Hilfsmittel-Richtlinie einen Raum mit höchstens 40 dB Störschallpegel und ein zugelassenes Audiometer vor. [14] Die Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten des Betriebs; im Einzelhandelsumfeld gehört Samstagsarbeit häufig dazu. Einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag mit fester Wochenarbeitszeit gibt es für den Beruf nicht (siehe Gehalt).

Zusammenarbeit

Wichtigste Partner sind HNO-Ärztinnen und HNO-Ärzte: Sie verordnen die Erstversorgung und prüfen am Ende, ob das angepasste Hörgerät den geforderten Verstehensgewinn bringt. Grundlage ist die dokumentierte vergleichende Testung durch den Hörakustikbetrieb, die die verordnende Ärztin oder der verordnende Arzt mit eigenen audiometrischen Messungen kontrolliert. [14] Bei Kindern, bei Implantatversorgungen und bei Tinnitus wird eng mit pädaudiologischen Einrichtungen, Kliniken und Therapeutinnen und Therapeuten zusammengearbeitet.

Verantwortung und Belastungen

Viele Kundinnen und Kunden sind älter, manche haben zusätzlich kognitive oder motorische Einschränkungen; Lernfeld 12 behandelt ausdrücklich die Beratung von Patientinnen und Patienten mit altersabhängigen und krankheitsbedingten Besonderheiten. [4] Hinzu kommt der Verkaufsaspekt: Beratung zu Hörsystemen, Zubehör und Dienstleistungen sowie Marketingaktionen sind Teil des Rahmenlehrplans. [4] Über Mehrkosten einer Versorgung muss transparent und dokumentiert beraten werden (siehe Kasten unten). [18]

Unterschiede nach Einsatzbereich

Erwachsenenversorgung
Der Regelfall: Erst- und Folgeversorgungen mit Hörsystemen, häufig beidohrig, dazu Gehörschutz, Zubehör und Service.
Pädakustik
Kinder werden nur von HNO-Fachärztinnen und -ärzten oder Fachärztinnen und -ärzten für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen verordnet; Säuglinge und Kleinkinder sollen in einer pädaudiologischen Einrichtung versorgt werden. [14] Pädaudiometrische Messungen und die Beratung der Eltern gehören zum Meisterprüfungsberufsbild. [10]
Implantatversorgung
Anpassen, Einstellen, Programmieren und Nachsorge von Teil- und Vollimplantaten – dazu zählen etwa Cochlea-Implantate – gehören zum Meisterprüfungsberufsbild. [10] Für Versorgungen mit implantierten Hörsystemen bietet die Akademie für Hörakustik eine eigene Fortbildung zur CI-Akustik an. [12]
Tinnitus und Gehörschutz
Mitwirkung bei Tinnitusversorgungen sowie Lärm als Gefährdung und die Versorgung mit persönlichem Gehörschutz sind eigene Lernfelder. [4]

Hörsystemversorgung als GKV-Hilfsmittel

Verordnung: Nach der Hilfsmittel-Richtlinie des G-BA kommt ein Hörgerät bei beidohriger Versorgung in Betracht, wenn auf dem besseren Ohr ein tonaudiometrischer Hörverlust von mindestens 30 dB in mindestens einer Prüffrequenz zwischen 500 und 4.000 Hz besteht und das Einsilberverstehen bei 65 dB höchstens 80 % beträgt. [14] Eine Folgeversorgung braucht nur dann eine neue Verordnung, wenn eine erneute ärztliche Diagnose oder Therapieentscheidung medizinisch geboten ist – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, bei neu aufgetretenem Tinnitus und bei an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit. [14, 16] Eine Wiederversorgung vor Ablauf von sechs Jahren bei Erwachsenen bzw. fünf Jahren bei Kindern und Jugendlichen bedarf einer besonderen Begründung. [14]

Verträge und Präqualifizierung: Hilfsmittel dürfen Versicherten nur auf Grundlage von Verträgen mit den Krankenkassen abgegeben werden. Der Betrieb muss eine fachgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung gewährleisten und weist dies in der Regel mit dem Zertifikat einer Präqualifizierungsstelle nach, das höchstens fünf Jahre gilt. [17] Vor der Versorgung muss der Betrieb Versicherte beraten, welche Hilfsmittel geeignet und notwendig sind, dies dokumentieren und sich bestätigen lassen; bei Mehrkosten ist darüber zu informieren. [18] Wählen Versicherte eine Ausstattung über das Notwendige hinaus, tragen sie die Mehrkosten selbst. [16]

Festbeträge: Der GKV-Spitzenverband hat Festbeträge für Hörhilfen festgesetzt; an sie knüpft § 127 Abs. 4 SGB V die Preise in den Versorgungsverträgen. [18] Seit 1. April 2022 gelten zum Beispiel 704,37 € netto je Hörgerät für schwerhörige Versicherte und 45,07 € je Otoplastik; eine beidohrige Standardversorgung mit Otoplastiken ergibt 1.603,81 € brutto. [15] Maßgeblich sind im Einzelfall der Vertrag des Betriebs mit der Krankenkasse und die Entscheidung der Kasse.

Ausbildung

Ausbildung und Gesellenprüfung

Drei Jahre dual nach der HörAkAusbV von 2016, mit Blockunterricht an der bundesweit zuständigen Berufsschule in Lübeck.

Rechtsgrundlage
Hörakustikerausbildungsverordnung (HörAkAusbV) vom 28.04.2016, in Kraft seit 01.08.2016; sie ersetzt die Hörgeräteakustiker-Verordnung vom 12.05.1997. Staatlich anerkannt ist der Beruf nach § 25 HwO. [1, 2]
Dauer
3 Jahre (36 Monate). [1, 2]
Lernorte
Hörakustikbetrieb als Ausbildungsbetrieb – dort findet mehr als die Hälfte der Ausbildung statt –, Berufsschule im Blockunterricht und überbetriebliche Lehrlingsunterweisung. [6]
Berufsschule
Die Landesberufsschule für Hörakustik in Lübeck ist laut KMK-Beschluss die deutschlandweit zuständige Berufsschule für alle Auszubildenden im Hörakustiker-Handwerk. [5] Unterrichtet wird in acht Blöcken von je drei bis fünf Wochen; hinzu kommen drei einwöchige Kurse der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung an der Akademie für Hörakustik. Für die Unterbringung stehen Internate und Boardinghäuser zur Verfügung. [6] Der Rahmenlehrplan umfasst 17 Lernfelder mit zusammen 840 Stunden. [4]
Zuständige Stelle
Die Handwerkskammer: Sie trägt das Ausbildungsverhältnis in die Lehrlingsrolle ein und errichtet die Prüfungsausschüsse; sie kann Innungen ermächtigen, Gesellenprüfungsausschüsse zu bilden. [7] Zwischen- und Gesellenprüfungen finden nach Angaben der Akademie ebenfalls in Lübeck statt. [6]
Abschluss
Gesellenprüfung im Hörakustiker-Handwerk („Hörakustikerin“ bzw. „Hörakustiker“).

Die Ausbildung gliedert sich in neun berufsprofilgebende Berufsbildpositionen – vom Bestimmen individueller Hörprofile über audiologische und otoskopische Befunde, Beratung, dreidimensionale Abbilder des Ohres, Otoplastiken und Gehörschutz, die Anpassung von Hörsystemen und Hörassistenzsystemen, Betreuung und Rehabilitation, Service und Instandhaltung bis zu Geschäfts- und Abrechnungsprozessen – sowie sieben integrativ vermittelte Positionen, darunter Arbeitsschutz, Patientendatenschutz und Qualitätssicherung. [1]

Zwischen- und Gesellenprüfung

  1. Zwischenprüfung (Ende des 2. Ausbildungsjahres)

    Sie ermittelt den Ausbildungsstand und zählt nicht für das Endergebnis. Geprüft werden „Dreidimensionale Abbilder“ (Arbeitsprobe, 15 Minuten) und „Audiologische Kenndaten“ (Arbeitsprobe mit audiometrischen Messungen, 15 Minuten, und schriftlich, 60 Minuten). [1]

  2. Audiologische Kenndaten von Patientinnen und Patienten

    Schriftlich 90 Minuten und Arbeitsprobe 15 Minuten. Gewicht 20 Prozent. [1]

  3. Dreidimensionale Abbilder des äußeren Ohres und Otoplastiken

    Arbeitsaufgabe. Gewicht 20 Prozent. [1]

  4. Hörsystemanpassung und Patientenberatung

    Schriftlich 90 Minuten sowie Arbeitsprobe von 30 Minuten mit situativem Fachgespräch. Mit 40 Prozent der gewichtigste Prüfungsbereich. [1]

  5. Servicemaßnahmen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde

    Servicemaßnahmen: Arbeitsaufgabe mit Dokumentation (60 Minuten) und schriftlicher Teil (40 Minuten), Gewicht 10 Prozent. Wirtschafts- und Sozialkunde: schriftlich, 60 Minuten, Gewicht 10 Prozent. [1]

  6. Bestehen

    Gesamtergebnis mindestens „ausreichend“, mindestens vier der fünf Prüfungsbereiche mindestens „ausreichend“ und kein Bereich „ungenügend“. Eine mündliche Ergänzungsprüfung von etwa 15 Minuten ist auf Antrag in einem schriftlichen Bereich bzw. Prüfungsteil möglich, wenn sie für das Bestehen den Ausschlag geben kann. [1]

Schulische Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben; die Ausbildungsordnung enthält keine Zugangsvoraussetzung. [1] In der Praxis entscheidet der Ausbildungsbetrieb. Hilfreich sind Grundlagen in Physik und Mathematik, weil Akustik, Messverfahren und Signalverarbeitung den Unterricht prägen, sowie Freude an der Beratung von Menschen jeden Alters. [4]

Verkürzung, Teilzeit und Umschulung

  • Verkürzung: Auf gemeinsamen Antrag von Lehrling und Ausbildendem kürzt die Handwerkskammer die Ausbildungszeit, wenn das Ziel in kürzerer Zeit erreichbar ist (§ 27c HwO). [7]
  • Vorzeitige Zulassung: Bei entsprechenden Leistungen ist eine Zulassung zur Gesellenprüfung vor Ablauf der Ausbildungszeit möglich (§ 37 Abs. 1 HwO). [7]
  • Teilzeit: Die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit kann um bis zu 50 Prozent verringert werden; die Ausbildung verlängert sich entsprechend, höchstens auf das Eineinhalbfache (§ 27b HwO). [7]
  • Umschulung: Geförderte Umschulungen von Agentur für Arbeit oder Jobcenter sind in der Regel um mindestens ein Drittel gegenüber der regulären Ausbildungszeit verkürzt (§ 180 Abs. 4 SGB III). [22]

Ausbildungsvergütung

Auszubildende haben Anspruch auf eine angemessene, jährlich steigende Vergütung. Einen bundesweit geltenden Tarifvertrag mit festen Ausbildungsvergütungen gibt es für die Hörakustik nicht; die Höhe vereinbart der Betrieb im Ausbildungsvertrag. Als Untergrenze gilt die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung. Für Ausbildungen mit Beginn 2026 beträgt sie: [9]

Mindestausbildungsvergütung bei Ausbildungsbeginn 2026 (brutto im Monat)
AusbildungsjahrMindestbetrag
1. Jahr724 €
2. Jahr854 €
3. Jahr977 €

Quelle: BIBB, Mindestausbildungsvergütung 2026 [9]. Viele Betriebe zahlen mehr; maßgeblich ist der Ausbildungsvertrag. Reise- und Unterbringungskosten für die Blockbeschulung regeln Betrieb und Land unterschiedlich – fragen Sie beim Ausbildungsbetrieb nach.

Neuordnung 2016: Was sich geändert hat

Mit der HörAkAusbV wurde die Berufsbezeichnung von „Hörgeräteakustiker“ in „Hörakustiker“ geändert. Inhaltlich wurde die Ausbildung an neue Messverfahren, digitale Hörsysteme und die gestiegene Bedeutung des Gehörschutzes angepasst. [3] Anders als in vielen neu geordneten Handwerksberufen gibt es weiterhin eine Zwischenprüfung und keine gestreckte Gesellenprüfung. [1]

Gehalt

Gehalt und Verdienstmöglichkeiten

Es gibt keinen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag; belastbare bundesweite Zahlen liefert die Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit.

3.102 €
Median laut BA
Vollzeit, Fachkraftniveau, inkl. Sonderzahlungen, Stichtag 31.12.2025
2.677 €
Unteres Quartil
ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten verdient weniger
3.924 €
Oberes Quartil
ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten verdient mehr

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Berufsgattung 82532 (Hörgeräteakustik, Fachkraft), Deutschland [19]; Zuordnung des Berufs zu KldB 82532 laut BIBB [3]

Kein allgemeiner Tarif

Für Hörakustikerinnen und Hörakustiker gibt es keinen bundesweit geltenden, allgemeinverbindlichen Tarifvertrag. Löhne werden überwiegend einzelvertraglich vereinbart, häufig mit einem Fixum und je nach Betrieb mit variablen Anteilen. Maßgeblich ist der Arbeitsvertrag. Den wirtschaftlichen Rahmen der Betriebe prägen die Verträge mit den Krankenkassen, deren Preise an die Festbeträge geknüpft sind, sowie die Mehrkosten, die Kundinnen und Kunden für Ausstattungen über das Notwendige hinaus selbst tragen. [16, 18]

Was die Statistik zeigt

Laut Entgeltatlas lag das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) in der Hörgeräteakustik auf Fachkraftniveau in Vollzeit zum 31.12.2025 bei 3.102 €. Ein Viertel verdiente weniger als 2.677 €, ein Viertel mehr als 3.924 €. Grundlage sind 6.900 sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte ohne Auszubildende; Sonderzahlungen sind anteilig enthalten. [19] Zum Vergleich: Über alle Berufe lag der Median bei 4.217 €. [20]

Was der Median aussagt

Der Wert bildet alle Vollzeitbeschäftigten auf Fachkraftniveau bundesweit ab – unabhängig von Region, Betriebsgröße und Berufserfahrung. Teilzeitbeschäftigte, Auszubildende und Selbstständige fließen nicht ein. Einen eigenen Wert für Hörakustikermeisterinnen und -meister weist die Statistik nicht aus; sie werden mit anderen Meisterberufen der Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik zusammengefasst.

Was das Gehalt beeinflusst

  • Region und Betrieb: Inhabergeführte Fachgeschäfte und Filialketten vergüten nach eigenen Systemen
  • Qualifikation: Mit der Meisterprüfung sind fachliche Leitung, Filialleitung und die Selbstständigkeit möglich [7]
  • Spezialisierung: Pädakustik, CI-Akustik oder Tinnitusversorgung erweitern das Einsatzspektrum [12]
  • Variable Anteile: In manchen Betrieben hängen Teile des Einkommens vom Umsatz ab – lassen Sie sich die Regelung im Vertrag erläutern
  • Arbeitszeit: Bei Teilzeit wird anteilig vergütet

Karriere

Karriere und Weiterbildung

Der zentrale Aufstieg ist die Meisterprüfung; daneben führen Spezialisierungen in Pädakustik und CI-Akustik sowie ein Studium in Lübeck weiter.

Hörakustikermeisterin und Hörakustikermeister

Die Meisterprüfung besteht aus vier selbstständigen Teilen: Teil I (meisterhafte Verrichtung der wesentlichen Tätigkeiten), Teil II (fachtheoretische Kenntnisse), Teil III (betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse) und Teil IV (berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse). [7] Die Teile I und II regelt seit 1. Juli 2022 die Hörakustikermeisterverordnung (HörAkMstrV); sie löste die Hörgeräteakustikermeisterverordnung von 1994 ab. [10]

  • Teil I: Meisterprüfungsprojekt von sechs Stunden – eine Hörsystemversorgung nach Kundenauftrag von Messung und Beratung über Anpassung bis zu Kontrolle und Dokumentation –, ein Fachgespräch von höchstens 30 Minuten und eine dreistündige Situationsaufgabe, etwa zu Tinnitusversorgung oder Lärmmessung und Gehörschutz. [10]
  • Teil II: Schriftliche, fallbezogene Aufgaben in drei Handlungsfeldern von je drei Stunden: Kundenanforderungen analysieren und Lösungen anbieten, Leistungen erbringen und übergeben, einen Betrieb im Hörakustiker-Handwerk führen. [10]

Zur Meisterprüfung zugelassen wird in der Regel, wer die Gesellenprüfung im Handwerk oder in einem verwandten Handwerk bestanden hat (§ 49 HwO). Wer bestanden hat, darf den Meistertitel und zusätzlich die Bezeichnung „Bachelor Professional“ unter Angabe des Handwerks führen. [7] Die Akademie für Hörakustik bietet die Vorbereitung unter anderem in Vollzeit über zehn Monate für alle vier Teile sowie berufsbegleitend online oder hybrid an. [11]

Selbstständigkeit und Meisterpflicht

Ein Hörakustikbetrieb als selbstständiger Handwerksbetrieb darf nur geführt werden, wenn er in die Handwerksrolle eingetragen ist. Dafür muss die Betriebsleitung in der Regel die Meisterprüfung bestanden haben; gleichgestellt sind bestimmte Hochschul- und Ingenieurabschlüsse sowie Ausnahmebewilligungen (§§ 7, 8 HwO). Die „Altgesellenregelung“ des § 7b HwO gilt für die Gesundheitshandwerke der Anlage A Nr. 33 bis 37 – also auch für die Hörakustik – ausdrücklich nicht. [7, 8]

Weiterentwicklung nach der Gesellenprüfung (Auswahl)
WegSchwerpunktRahmen
Meisterprüfung im Hörakustiker-HandwerkHörsystemversorgung auf Meisterniveau, Pädakustik, Implantate, Betriebsführung, AusbildungHandwerkskammer, Teile I–IV
PädakustikHörsystemversorgung von Kindern und JugendlichenWeiterbildung, z. B. Akademie für Hörakustik
CI-AkustikVersorgung mit implantierten HörsystemenFortbildung, z. B. Akademie für Hörakustik
Bachelor HörakustikAudiologie, Cochlea-Implantate, Signalverarbeitung, AudiotechnikB.Sc., 6 Semester, TH Lübeck
Master Hörakustik und Audiologische TechnikVertiefung nach dem BachelorUniversität zu Lübeck

Quellen: HwO [7]; HörAkMstrV [10]; Akademie für Hörakustik [12]; TH Lübeck [13]

Pädakustik und CI-Akustik sind Fortbildungen von Bildungsträgern, keine eigenen staatlich geregelten Abschlüsse. In der Praxis setzen Arbeitgeber und Kooperationspartner sie für bestimmte Versorgungen aber häufig voraus. [12]

Studium

Die Technische Hochschule Lübeck bietet den Bachelorstudiengang Hörakustik (B.Sc.) an: sechs Semester in Präsenz, Beginn zum Wintersemester, ohne Zulassungsbeschränkung. Vorausgesetzt werden Abitur, Fachhochschulreife oder eine besondere berufliche Qualifikation sowie eine abgeschlossene einschlägige Ausbildung; ein nachgewiesenes Praktikum mit akustischen Inhalten wird gleichgestellt. Das Studium verbindet Naturwissenschaften, Technik, HNO-Medizin und Psychologie mit Schwerpunkten in Audiologie, Cochlea-Implantaten, Signalverarbeitung und künstlicher Intelligenz; Kurse können für die Meisterprüfung angerechnet werden. Konsekutiv kann an der Universität zu Lübeck der Master „Hörakustik und Audiologische Technik“ studiert werden. [13]

Weitere Wege

Mit Erfahrung übernehmen Hörakustikerinnen und Hörakustiker Filial- oder Teamleitungen und bilden Auszubildende aus. Die Hörgeräte- und CI-Industrie sowie die audiologisch-klinische Forschung bieten Tätigkeiten in Anwendungstechnik, Schulung und Entwicklung, vor allem mit Studium. [13]

Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt und Jobchancen

Rund 1.100 neue Ausbildungsverträge pro Jahr und rund 6.900 Vollzeitbeschäftigte auf Fachkraftniveau: ein kleiner, spezialisierter Arbeitsmarkt.

1.086
Neue Ausbildungsverträge
2025, Rang 79 der dualen Ausbildungsberufe (BIBB, Stichtag 30.09.2025)
56,5 %
Frauenanteil
an den Neuabschlüssen 2025
6.900
Vollzeitbeschäftigte
sozialversicherungspflichtig, Fachkraftniveau, ohne Auszubildende, 31.12.2025

Quellen: BIBB-Rangliste 2025 [21]; Entgeltatlas der BA [19]

Nachwuchs

Mit 1.086 neuen Ausbildungsverträgen lag die Hörakustik 2025 auf Rang 79 aller dualen Ausbildungsberufe, einen Platz höher als im Vorjahr; 56,5 % der neuen Auszubildenden waren Frauen. Auf die neuen Länder und Berlin entfielen 213 Verträge. [21]

Wo Hörakustiker arbeiten

Der Entgeltatlas weist für Ende 2025 rund 6.900 sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte auf Fachkraftniveau aus; Teilzeitkräfte und Selbstständige sind darin nicht enthalten. [19] Die Tätigkeit findet überwiegend in Handwerksbetrieben mit engem Kontakt zu Patientinnen, Patienten und Kundschaft statt. [2] Weitere Berufsfelder sind die Hörgeräte- und CI-Industrie und die audiologisch-klinische Forschung. [13]

Entwicklungen

  • Versorgungsbedarf: Die Ausbildung bereitet ausdrücklich auf die Beratung von Menschen mit altersabhängigen Besonderheiten vor; die Hörsystemversorgung älterer Menschen ist ein Schwerpunkt des Berufs. [4]
  • Digitalisierung und Teleaudiologie: Die Meisterprüfungsverordnung von 2022 nennt die Anpassung von Hörsystemen auch per Teleaudiologie sowie den Einsatz digitaler Technologien in der Betriebsführung. [10]
  • Implantate: Anpassung, Programmierung und Nachsorge von Teil- und Vollimplantaten sind Teil des Meisterprüfungsberufsbilds; Hochschule und Akademie bieten eigene Schwerpunkte zu Cochlea-Implantaten an. [10, 12, 13]
  • Fachkräfteengpass: Für die Hörakustik konnte für diese Seite kein belastbarer Einzelwert aus der Fachkräfteengpassanalyse 2025 der BA herangezogen werden. Regionale Stellenangebote zeigen die aktuelle Lage am besten.

Eignung

Für wen eignet sich der Beruf?

Gefragt sind Interesse an Technik und Akustik, Geduld im Umgang mit Menschen und sorgfältiges Arbeiten.

Interessen

  • Hören, Akustik und Technik
  • Gesundheit und Rehabilitation
  • Beratung von Menschen aller Altersgruppen

Fähigkeiten im Alltag

  • Einfühlungsvermögen und klare, verständliche Sprache
  • Sorgfalt bei Messungen und Dokumentation
  • Feinmotorik für Abformung, Otoplastik und Reparatur
  • Sicherer Umgang mit Anpasssoftware

Realistisch zu erwarten

  • Blockunterricht in Lübeck mit Wochen außerhalb des Wohnorts
  • Arbeitszeiten nach Öffnungszeiten, oft auch samstags
  • Beratung mit Verkaufsanteil
  • Klarer Aufstiegsweg über die Meisterprüfung

Ein Praktikum in einem Hörakustik-Fachgeschäft zeigt am schnellsten, ob die Verbindung aus Messtechnik, Handwerk und Beratung passt. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt kostenfrei bei der Berufswahl.

Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit

Zugang

Zugang, Anerkennung und beruflicher Wechsel

Neben der Ausbildung führen Externenprüfung, Validierungsverfahren, Umschulung und Anerkennung ausländischer Abschlüsse in den Beruf.

Einstieg über die Ausbildung
Der reguläre Weg ist die dreijährige duale Ausbildung mit Gesellenprüfung; Bewerbungen richten sich direkt an Hörakustikbetriebe. [1]
Externenprüfung
Zur Gesellenprüfung kann auch zugelassen werden, wer mindestens das Eineinhalbfache der Ausbildungszeit im Beruf gearbeitet hat – bei der Hörakustik also viereinhalb Jahre. Die Handwerkskammer kann ganz oder teilweise darauf verzichten, wenn die berufliche Handlungsfähigkeit glaubhaft gemacht wird (§ 37 Abs. 2 HwO). [7]
Validierungsverfahren
Seit 2025 können Berufserfahrene ab 25 Jahren ohne Berufsabschluss ihre Kompetenzen von der Handwerkskammer am Maßstab des Ausbildungsberufs feststellen lassen (§ 41b HwO). [7]
Quereinstieg und Umschulung
Eine geförderte Umschulung ist über Agentur für Arbeit oder Jobcenter möglich, meist in verkürzter Form (§ 180 Abs. 4 SGB III). [22] Die Akademie für Hörakustik bietet zudem eine Qualifizierung „Fachassistent Hörakustik“ für Quereinsteigende an; sie ist keine Gesellenprüfung und führt nicht zum Berufsabschluss. [12]
Ausländischer Abschluss
Eine ausländische Ausbildung steht der Gesellenprüfung gleich, wenn die Handwerkskammer die Gleichwertigkeit festgestellt hat (§ 40a HwO). Als angestellte Fachkraft ist der Beruf nicht reglementiert – eine Anerkennung ist dann nicht Pflicht, kann die Bewerbung aber erleichtern. Wer einen eigenen Betrieb führen will, braucht die Eintragung in die Handwerksrolle. [7]

Anerkennungs-Finder „Anerkennung in Deutschland“

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Beruf

Kurz beantwortet – ausführlicher in den Abschnitten oben.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Hörakustiker?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet dual im Hörakustikbetrieb und im Blockunterricht an der Landesberufsschule in Lübeck statt. Auf Antrag kann die Handwerkskammer die Ausbildungszeit verkürzen; eine Teilzeitausbildung ist ebenfalls möglich. [1, 5, 7]

Muss man für die Berufsschule nach Lübeck?

Ja. Die Landesberufsschule für Hörakustik in Lübeck ist laut KMK-Beschluss für alle Auszubildenden im Hörakustiker-Handwerk in Deutschland zuständig. Unterrichtet wird in acht Blöcken von drei bis fünf Wochen; Internate und Boardinghäuser stehen zur Verfügung. [5, 6]

Welchen Schulabschluss braucht man für die Ausbildung?

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. Über die Einstellung entscheidet der Ausbildungsbetrieb; Grundlagen in Physik und Mathematik sind hilfreich, weil Akustik und Messverfahren den Unterricht prägen. [1, 4]

Was verdient eine Hörakustikerin oder ein Hörakustiker?

Der Median für Vollzeitbeschäftigte auf Fachkraftniveau lag Ende 2025 laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.102 € brutto im Monat; die mittlere Hälfte verdiente zwischen 2.677 € und 3.924 €. Einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag gibt es nicht. [19]

Braucht man für ein Hörgerät von der Krankenkasse eine Verordnung?

Für die Erstversorgung ja: Die Indikation stellt eine HNO-Fachärztin oder ein HNO-Facharzt bzw. eine Fachärztin oder ein Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen. Bei Folgeversorgungen ist eine Verordnung nur nötig, wenn eine erneute ärztliche Diagnose oder Therapieentscheidung medizinisch geboten ist, etwa bei Kindern oder neu aufgetretenem Tinnitus. [14, 16]

Darf man sich als Hörakustiker ohne Meister selbstständig machen?

In der Regel nicht. Hörakustik ist ein zulassungspflichtiges Handwerk; für einen eigenen Betrieb ist die Eintragung in die Handwerksrolle nötig, meist über die Meisterprüfung. Die Ausübungsberechtigung für erfahrene Gesellinnen und Gesellen nach § 7b HwO ist für die Gesundheitshandwerke ausgeschlossen. [7, 8]

Welche Weiterbildungen gibt es für Hörakustiker?

Der wichtigste Aufstieg ist die Meisterprüfung im Hörakustiker-Handwerk, deren Teile I und II seit Juli 2022 neu geregelt sind. Daneben gibt es Fortbildungen etwa in Pädakustik und CI-Akustik sowie den Bachelor Hörakustik an der TH Lübeck. [10, 12, 13]

Wird ein ausländischer Abschluss als Hörakustiker anerkannt?

Die Handwerkskammer stellt auf Antrag fest, ob eine ausländische Ausbildung der Gesellenprüfung gleichwertig ist. Für eine Anstellung ist die Anerkennung nicht vorgeschrieben, für einen eigenen Betrieb ist die Eintragung in die Handwerksrolle nötig. [7]

Stellenangebote

Stellen für Hörakustiker bei DocJob24.

DocJob24 veröffentlicht ausschließlich Stellen aus dem Gesundheitswesen – bei geprüften Arbeitgebern.

Aktuelle Stellen für Hörakustikerinnen und Hörakustiker finden Sie in der Berufsgruppe „Medizinische Technologie“. Mit einem kostenlosen Bewerberprofil können Arbeitgeber Sie außerdem direkt finden – Name und Kontaktdaten sehen sie erst, wenn Sie sich bewerben.

Verwandte Berufe im Verzeichnis

Quellen

Stand aller Angaben: 22. Oktober 2026. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Rechtsvorschriften, Tarifverträge und Regelungen der zuständigen Stellen.

22 Quellen
  1. Verordnung über die Berufsausbildung zum Hörakustiker und zur Hörakustikerin (Hörakustikerausbildungsverordnung – HörAkAusbV) vom 28.04.2016 (BGBl. I S. 1012), geändert durch Verordnung vom 05.09.2016 (BGBl. I S. 2139), in Kraft seit 01.08.2016. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  2. Hörakustiker/Hörakustikerin (Ausbildungsberuf, Hw) – Berufsinformation. Bundesinstitut für Berufsbildung, BIBB-Berufesuche, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  3. Hörakustiker/Hörakustikerin – Daten und Fakten (KldB 2010: 82532; Hintergrund der Neuordnung 2016). Bundesinstitut für Berufsbildung, BIBB-Berufesuche, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  4. Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Hörakustiker und Hörakustikerin. Kultusministerkonferenz, Beschluss vom 29.01.2016, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  5. Landesberufsschule für Hörakustik Lübeck – deutschlandweit zuständige Berufsschule im Hörakustiker-Handwerk. Landesberufsschule für Hörakustik, Lübeck, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  6. Ausbildung in der Hörakustik: Berufsschulblöcke, überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Prüfungen. Akademie für Hörakustik, Lübeck, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  7. Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung – HwO), insbesondere §§ 7, 7b, 27b, 27c, 33, 37, 40a, 41b, 45, 49 und 51. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  8. Handwerksordnung, Anlage A: Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können (Nr. 33 bis 37 Gesundheitshandwerke, Nr. 34 Hörakustiker). Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  9. Mindestausbildungsvergütung 2026 (Pressemitteilung). Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.10.2025, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  10. Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Hörakustiker-Handwerk (HörAkMstrV) vom 17.02.2022 (BGBl. I S. 207), in Kraft seit 01.07.2022. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  11. Meistervorbereitung Hörakustik. Akademie für Hörakustik, Lübeck, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  12. Fort- und Weiterbildung (u. a. Pädakustik, CI-Akustik, Fachassistent Hörakustik). Akademie für Hörakustik, Lübeck, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  13. Hörakustik, B.Sc. – Studiengangsübersicht. Technische Hochschule Lübeck, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  14. Richtlinie über die Verordnung von Hilfsmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (Hilfsmittel-Richtlinie/HilfsM-RL), Abschnitt C Hörhilfen (§§ 18–31), zuletzt geändert am 20.02.2025, in Kraft seit 16.05.2025. Gemeinsamer Bundesausschuss, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  15. Festbeträge für Hörhilfen, Festsetzung vom 20.12.2021, in Kraft seit 01.04.2022. GKV-Spitzenverband, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  16. Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V), § 33 Hilfsmittel. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  17. Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V), § 126 Versorgung durch Vertragspartner. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  18. Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V), § 127 Verträge. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  19. Entgeltatlas. Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 31.12.2025, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  20. Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt – Analyse zur Entgeltstatistik. Bundesagentur für Arbeit, Statistik, Oktober 2026 (Stichtag 31.12.2025), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  21. Rangliste 2025 der Ausbildungsberufe nach Anzahl der Neuabschlüsse in Deutschland (Tabelle 67). Bundesinstitut für Berufsbildung, Erhebung zum 30.09.2025, Stand 05.12.2025, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  22. Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III), § 180 Abs. 4. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle

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