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Berufsprofil · Therapie

Orthoptistin / Orthoptist. Aufgaben, Ausbildung, Gehalt.

Orthoptistinnen und Orthoptisten untersuchen und behandeln Schielerkrankungen, Sehschwächen und Störungen der Augenbewegung – in Augenkliniken, augenärztlichen Praxen und in der Rehabilitation. Der Beruf wird in einer dreijährigen Ausbildung an Schulen an Universitäts-Augenkliniken erlernt und endet mit der staatlichen Prüfung nach dem Orthoptistengesetz.

Ausbildung
3 Jahre, schulischan Schulen an Universitäts-Augenkliniken
Zugang
Mittlerer Schulabschlussoder Hauptschule plus zweijährige Ausbildung
Abschluss
Staatliche PrüfungErlaubnis zur Berufsbezeichnung (OrthoptG)
Ausbildungsvergütung
1.341–1.498 €TVA-L Gesundheit ab 04/2026, kein gesetzlicher Anspruch
Tarifentgelt
3.295–5.313 €TVöD VKA, EG 7 bis 9b, ab 05/2026
Berufstätige
ca. 2.400Angabe des Berufsverbands BOD

Stand: 22. Oktober 2026 · alle Angaben mit Quellen

Untersuchung der Augen eines Mädchens an der Spaltlampe in einer augenärztlichen Praxis

Überblick

Der Beruf im Überblick

Orthoptik ist ein Spezialgebiet der Augenheilkunde – mit geschützter Berufsbezeichnung und klarer Abgrenzung zur Augenoptik.

Orthoptistinnen und Orthoptisten untersuchen und behandeln Menschen mit Schielerkrankungen, Sehschwächen, Augenzittern (Nystagmus) und Störungen der Augenbewegung. Das Orthoptistengesetz beschreibt als Ausbildungsziel die Mitwirkung bei Prävention, Diagnose und Therapie von Störungen des ein- und beidäugigen Sehens. [1] Der Berufsverband ordnet die Orthoptik als speziellen Bereich der Augenheilkunde ein: Fachleute für die Motorik der Augen und für die Verarbeitung des Gesehenen, die Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen betreuen. Vorsorge betrifft vor allem Säuglinge und Kleinkinder. [6]

Rechtsgrundlage ist das Orthoptistengesetz (OrthoptG) vom 28. November 1989, in Kraft seit 1. Januar 1990; Ausbildung und Prüfung regelt die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (OrthoptAPrV) vom 21. März 1990. [1, 3] Die Bezeichnung „Orthoptistin“ oder „Orthoptist“ darf nur führen, wer eine staatliche Erlaubnis besitzt. Wer sie ohne Erlaubnis verwendet, handelt ordnungswidrig; das Bußgeld kann bis zu 2.500 € betragen. [1]

Typische Einsatzorte

  • Universitäts-Augenkliniken und Augenabteilungen allgemeiner Krankenhäuser
  • augenärztliche Praxen
  • neurologische Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen
  • Frühförderstellen und Förderschulen
  • Einrichtungen für sehbehinderte und blinde Menschen
  • Lehre, Forschung und Wissenschaft

Quelle: Berufsverband Orthoptik Deutschland [5]

Abgrenzung zu Augenoptik und Optometrie

Die Berufe werden häufig verwechselt. Augenoptikerinnen und Augenoptiker lernen ein Handwerk: Die dreijährige Ausbildung findet überwiegend im Betrieb und in der Berufsschule statt und endet mit der Gesellenprüfung; danach sind die Meisterprüfung oder ein Studium der Augenoptik/Optometrie möglich. Augenoptik und Optometrie erkennen und korrigieren Fehlsichtigkeiten und achten auf Auffälligkeiten, die eine augenärztliche Abklärung erfordern. [15]

Die Orthoptik ist dagegen ein bundesrechtlich geregelter Gesundheitsfachberuf mit Ausbildung an Schulen an Krankenhäusern; ihr Schwerpunkt liegt auf beidäugigem Sehen, Augenbeweglichkeit und Sehschwächen. [1] Der Berufsverband weist etwa darauf hin, dass sich eine einseitige Sehschwäche nicht mit Prismen „wegtrainieren“ lässt und dass die von einigen Optikern verwendete MKH-Methode auf rein subjektiven Angaben beruht und fachlich umstritten ist. [8]

Was den Beruf ausmacht

Kleiner, spezialisierter Beruf

In Deutschland sind nach Angaben des Berufsverbands rund 2.400 Orthoptistinnen und Orthoptisten berufstätig, die meisten angestellt. [5]

Alle Altersgruppen

Vom Säugling mit Schielverdacht bis zur älteren Patientin mit Gesichtsfeldausfall nach Schlaganfall. [5, 6]

Messen mit System

Sehschärfe, Schielwinkel, Augenbeweglichkeit, Gesichtsfeld, Farbsinn und Kontrastempfindlichkeit werden standardisiert geprüft und dokumentiert. [6]

Eng an die Augenheilkunde gebunden

Orthoptische Befunde unterstützen die augenärztliche Diagnose und Therapieplanung, etwa vor Augenmuskeloperationen. [8]

Aufgaben

Aufgaben und Arbeitsalltag

Der Arbeitsalltag verbindet präzise Messungen am Auge mit Therapie, Beratung und Rehabilitation – oft mit Kindern.

Diagnostik

  • Anamnese, Befunderhebung und Dokumentation
  • Sehschärfe in Ferne und Nähe, Lesesehschärfe und Lesegeschwindigkeit
  • Messung des Schielwinkels, Prüfung der Augenbeweglichkeit und von Doppelbildern
  • Prüfung des zentralen und peripheren Gesichtsfelds (Perimetrie)
  • Farbsinn, Kontrastempfindlichkeit und Lichtbedarf
  • Untersuchungen zur Vorbereitung auf Schieloperationen

Therapie und Rehabilitation

  • Behandlung der Schwachsichtigkeit (Amblyopie), vor allem durch Okklusion
  • Optimierung von Sehhilfen, Anpassung von Prismenbrillen, Beseitigung von Doppelbildern
  • Anpassung vergrößernder Sehhilfen bei Sehbehinderung (Low Vision)
  • Lese-, Orientierungs- und Gesichtsfeldtraining bei zerebralen Sehstörungen
  • Beratung von Patientinnen, Patienten und Eltern

Quellen: Berufsverband Orthoptik Deutschland [6, 8]; OrthoptAPrV, Anlage 2 [3]; TVöD-Entgeltordnung (VKA) [12]

Schielen und Schwachsichtigkeit

Ein großer Teil der Arbeit betrifft Kinder. Orthoptistinnen und Orthoptisten sind darauf spezialisiert, schon bei Kleinkindern die Sehschärfe zuverlässig zu prüfen. Bei einer Amblyopie gilt das Abkleben des besseren Auges (Okklusion) als die zuverlässigste Methode; die Dauer wird altersgerecht festgelegt und durch regelmäßige Sehschärfekontrollen beider Augen begleitet, nach Empfehlung des Berufsverbands auch in der Nähe. [8] Vor und nach Augenmuskeloperationen im Vorschulalter liefern orthoptische Untersuchungen die Grundlage für Planung und Verlaufskontrolle. [8]

Neuroophthalmologie, Perimetrie und visuelle Rehabilitation

Neuroophthalmologie ist mit 100 Unterrichtsstunden Teil der Ausbildung, die praktische Ausbildung umfasst ausdrücklich die Perimetrie. [3, 4] In Kliniken gehören dazu die Untersuchung komplizierter Augenbewegungsstörungen, neuroophthalmologische Untersuchungen bei Erkrankungen der Augenhöhle sowie die Durchführung und Auswertung visuell evozierter Potenziale (VEP); die Entgeltordnung des TVöD nennt diese Tätigkeiten als höherwertige Aufgaben. [12] Ein wachsendes Feld ist die Rehabilitation von Menschen mit Sehstörungen nach Hirnschädigung, etwa nach Unfall oder Schlaganfall, sowie die Low-Vision-Versorgung sehbehinderter Menschen mit dem Ziel, die verbliebene Sehleistung bestmöglich zu nutzen. [5, 6]

Arbeitsumgebung und Arbeitszeit

Die meisten Orthoptistinnen und Orthoptisten sind angestellt, nur wenige arbeiten freiberuflich. [5] In Kliniken ist die Orthoptik häufig als eigene Abteilung organisiert, oft auch „Sehschule“ genannt; in Praxen ergänzt sie die augenärztliche Sprechstunde. Gearbeitet wird überwiegend tagsüber in Untersuchungsräumen mit optischen und orthoptischen Geräten. Die wöchentliche Arbeitszeit richtet sich nach dem jeweiligen Tarif- oder Arbeitsvertrag. Engster Partner ist die Augenärztin oder der Augenarzt; Orthoptistinnen und Orthoptisten beurteilen auch, ob Beschwerden zu den Augenbefunden passen oder eine Abklärung in anderen Fachgebieten sinnvoll ist. [8]

Was Orthoptistinnen und Orthoptisten dürfen – und was nicht

Das Orthoptistengesetz schützt die Berufsbezeichnung, beschreibt die Tätigkeit aber als Mitwirkung an Prävention, Diagnose und Therapie; Tätigkeiten, die ausschließlich Orthoptistinnen und Orthoptisten vorbehalten wären, legt es nicht fest. [1] In der Praxis liegen Diagnose und Therapieentscheidung bei der Augenärztin oder dem Augenarzt; die Orthoptik liefert differenzierte Befunde und führt die Behandlung auf ärztliche Anordnung durch. [8] Maßgeblich für den konkreten Rahmen sind die Vorgaben des Arbeitgebers und der verantwortlichen Ärztin oder des verantwortlichen Arztes.

Ausbildung

Ausbildung und Prüfung

Drei Jahre an einer staatlich anerkannten Schule an einem Krankenhaus, abgeschlossen mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Prüfung.

Rechtsgrundlage
Orthoptistengesetz (OrthoptG) und Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (OrthoptAPrV), zuletzt geändert 2021 bzw. 2024. [1, 3]
Dauer
Drei Jahre. [1]
Umfang
Mindestens 1.700 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht und 2.800 Stunden praktische Ausbildung, zusammen mindestens 4.500 Stunden. [3, 4, 7]
Lernorte
Staatlich anerkannte Schulen für Orthoptistinnen und Orthoptisten an Krankenhäusern. [1] Nach Angabe des Berufsverbands sind alle Fachschulen für Orthoptik an Universitäts-Augenkliniken angegliedert. [7]
Abschluss
Staatliche Prüfung; anschließend Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung durch die zuständige Behörde des Landes, in dem die Prüfung abgelegt wurde. [1]

Unterrichtsfächer

Theoretischer und praktischer Unterricht nach Anlage 1 OrthoptAPrV (Mindeststunden)
FachStunden
Orthoptik und Pleoptik400
Augenbewegungsstörungen250
Physik, Optik, Brillenlehre200
Spezielle Anatomie und Physiologie180
Allgemeine Augenheilkunde150
Allgemeine Anatomie und Physiologie100
Neuroophthalmologie100
Allgemeine Krankheitslehre, Kinderheilkunde60
Hygiene60
Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde60
Arzneimittel40
Zur Verteilung auf die Fächer100
Gesamt1.700

Quelle: OrthoptAPrV, Anlage 1 [4]

Praktische Ausbildung

Die 2.800 Stunden praktische Ausbildung umfassen Anamnese, Befunderhebung und Dokumentation, Therapieplanung und -durchführung, Neuroophthalmologie einschließlich Perimetrie, Kommunikation und Beratung, Umgang mit und Pflege von orthoptischen und pleoptischen Geräten, Fotografie sowie die Betreuung sehbehinderter Patientinnen und Patienten und von Kontaktlinsenträgerinnen und -trägern. [3] Selbstgesteuertes Lernen und E-Learning dürfen im Unterricht in angemessenem Umfang berücksichtigt werden; Näheres regeln die Länder. [3]

Die staatliche Prüfung

  1. Schriftlicher Teil

    Zwei Aufsichtsarbeiten von jeweils 180 Minuten: Anatomie und Physiologie der Augen sowie Augenbewegungsstörungen, Orthoptik und Pleoptik, Neuroophthalmologie. [3]

  2. Mündlicher Teil

    Acht Fächer, darunter Augenheilkunde mit Arzneimittellehre, Augenbewegungsstörungen, Orthoptik und Pleoptik, Neuroophthalmologie sowie Optik und Brillenlehre; einzeln oder in Gruppen bis zu fünf Personen, je Fach höchstens etwa zehn Minuten. [3]

  3. Praktischer Teil

    Untersuchung von zwei fremden Patientinnen oder Patienten unter Aufsicht mit Nachweis der Fertigkeiten an orthoptischen und pleoptischen Geräten; für eine Person werden Untersuchungsgang, Befund und Behandlungsvorschlag schriftlich ausgearbeitet. Dauer höchstens drei Stunden. [3]

Dem Prüfungsausschuss an der Schule gehören unter anderem mindestens eine Ärztin oder ein Arzt und mindestens eine an der Schule unterrichtende Orthoptistin oder ein unterrichtender Orthoptist an. [3]

Zugangsvoraussetzungen

Gesetzlich vorausgesetzt werden die gesundheitliche Eignung und ein mittlerer Schulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, oder ein Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung. [2] Nach Angabe des Berufsverbands haben viele Bewerberinnen und Bewerber zusätzlich eine Hochschulzugangsberechtigung. Beworben wird sich direkt bei den Schulen; jede Schule hat eigene Bewerbungszeiträume und Aufnahmeverfahren. [7]

Fehlzeiten, Anrechnung und Teilzeit

  • Fehlzeiten: Urlaub wird angerechnet; Unterbrechungen durch Krankheit, Schwangerschaft oder aus anderen nicht selbst zu vertretenden Gründen bis zu insgesamt zwölf Wochen. [1]
  • Anrechnung: Andere Ausbildungen können auf Antrag angerechnet werden, soweit sie gleichwertig sind und das Ausbildungsziel nicht gefährdet wird. [1]
  • Teilzeit: Das Orthoptistengesetz enthält keine ausdrückliche Regelung zur Ausbildung in Teilzeit. [1] Ob eine Schule Teilzeitmodelle anbietet, ist dort zu erfragen.

Ausbildungsvergütung und Kosten

Das Orthoptistengesetz sieht keinen Anspruch auf Ausbildungsvergütung vor. [1] Seit 2019 zahlen nach Angabe des Berufsverbands die meisten Schulen dennoch eine Vergütung; Kosten entstehen vor allem für Lernmaterial. [7] Grundlage an den Universitätskliniken der Länder ist häufig der Tarifvertrag für Auszubildende der Länder in Gesundheitsberufen (TVA-L Gesundheit), der seit 1. Januar 2019 gilt und Orthoptistinnen und Orthoptisten ausdrücklich einbezieht. [14]

Ausbildungsentgelt nach TVA-L Gesundheit (brutto im Monat)
Gültig1. Jahr2. Jahr3. Jahr
01.04.2026 bis 28.02.20271.340,74 €1.400,80 €1.497,53 €
01.03.2027 bis 31.12.20271.400,74 €1.460,80 €1.557,53 €
ab 01.01.20281.430,74 €1.490,80 €1.587,53 €

Quelle: TVA-L Gesundheit i. d. F. des Änderungstarifvertrags Nr. 5 vom 14.02.2026 [14]

Der Tarifvertrag gilt nur, wenn der Ausbildungsträger an ihn gebunden ist. Welche Vergütung eine Schule zahlt, sollten Sie daher vor der Bewerbung bei der jeweiligen Klinik erfragen.

Stand der Rechtsgrundlagen

Das Orthoptistengesetz stammt im Kern aus dem Jahr 1989 und wurde zuletzt 2021 geändert; die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung wurde zuletzt im November 2024 angepasst. [1, 3] Eine Überführung der Ausbildung an Hochschulen ist bisher nicht geregelt; einen orthoptikspezifischen Studiengang nennt der Berufsverband nicht. [10]

Gehalt

Gehalt und Verdienstmöglichkeiten

Im öffentlichen Dienst bestimmt die Entgeltordnung mit eigenen Merkmalen für die Orthoptik das Gehalt; in Praxen wird meist frei verhandelt.

3.295 €
Einstieg TVöD EG 7
Stufe 1, brutto im Monat, VKA, gültig ab 01.05.2026
4.045 €
EG 7, Endstufe
Stufe 6, mit abgeschlossener Ausbildung und entsprechender Tätigkeit
5.313 €
Höchster Tarifwert
EG 9b, Stufe 6, bei besonders anspruchsvollen Aufgaben

Quellen: TVöD-Entgeltordnung (VKA) [12]; Entgelttabelle TVöD VKA 2026 [13]

So funktioniert die Eingruppierung im TVöD

Die Entgeltordnung zum TVöD für kommunale Arbeitgeber (VKA) enthält eigene Tätigkeitsmerkmale für Orthoptistinnen und Orthoptisten. Mit abgeschlossener Ausbildung und entsprechender Tätigkeit beginnt die Eingruppierung in Entgeltgruppe 7. Höhere Gruppen setzen „schwierige Aufgaben“ voraus; als Beispiele nennt die Protokollerklärung unter anderem die Behandlung eingefahrener beidäugiger Anomalien, exzentrischer Fixationen oder Kleinstanomalien, Messungen bei Doppelbildern, die Anpassung von Prismenbrillen, Kontaktlinsenanpassungen bei komplizierten Hornhautsituationen sowie orthoptische oder pleoptische Schulungen. [12]

Orthoptistinnen und Orthoptisten im TVöD (VKA), Monatsentgelt Stufe 1 bis 6, gültig 01.05.2026 bis 31.03.2027
EntgeltgruppeTätigkeitsmerkmal (verkürzt)Spanne
EG 5Beschäftigte in der Tätigkeit von Orthoptistinnen und Orthoptisten (ohne Merkmal der abgeschlossenen Ausbildung)3.124–3.783 €
EG 7Abgeschlossene Ausbildung und entsprechende Tätigkeit3.295–4.045 €
EG 8Mindestens zu einem Viertel schwierige Aufgaben3.486–4.231 €
EG 9aSchwierige Aufgaben3.659–4.980 €
EG 9bForschungsmitarbeit mit besonders hoher Verantwortung oder mindestens zur Hälfte spezielle Aufgaben, etwa Untersuchungen bei Säuglingen, Diagnostik vor Schieloperationen, VEP-Messungen3.780–5.313 €

Quellen: Entgeltordnung VKA, Teil B Abschnitt XI Ziffer 13 [12]; Entgelttabelle TVöD VKA 2026, Beträge gerundet [13]

Wann welcher Tarif gilt

Der TVöD gilt bei kommunalen und tarifgebundenen Arbeitgebern. Universitätskliniken der Länder wenden in der Regel das Tarifrecht der Länder (TV-L) an, das eigene Entgeltgruppen und Tabellen hat; die Auszubildenden sind dort über den TVA-L Gesundheit erfasst. [14] Kirchliche Träger haben eigene Arbeitsvertragsrichtlinien. In augenärztlichen Praxen wird das Gehalt in der Regel individuell vereinbart; ein orthoptikspezifischer Tarifvertrag für Praxen ist nicht bekannt.

Was die Statistik zeigt

Für die Orthoptik lässt sich im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit kein gesondert ausgewiesener, eindeutig zugeordneter Medianwert belegen. DocJob24 nennt deshalb an dieser Stelle keinen Statistikwert. Zum Vergleich: Über alle Berufe lag das mittlere Bruttomonatsentgelt in Vollzeit zum 31.12.2025 bei 4.217 €. [16] Die Endstufe der Entgeltgruppe 7 liegt mit 4.045 € knapp darunter, die Entgeltgruppen 9a und 9b reichen darüber hinaus. [13] Tarifwerte und Statistik sind allerdings nicht direkt vergleichbar: Der Median enthält anteilige Sonderzahlungen, die Tabellenwerte nicht.

Was das Gehalt beeinflusst

  • Arbeitgeber und Tarifbindung: Kommunale Klinik (TVöD), Universitätsklinik (TV-L), kirchlicher Träger oder Praxis mit freier Vereinbarung.
  • Aufgabenprofil: Schwierige Aufgaben, Untersuchungen bei Säuglingen und Kleinkindern, VEP-Messungen oder Neuroophthalmologie begründen höhere Entgeltgruppen. [12]
  • Berufserfahrung: Im Tarif steigt das Entgelt mit den Erfahrungsstufen.
  • Spezialisierung und Funktion: Low Vision, visuelle Rehabilitation, Lehre oder Abteilungsleitung.

Karriere

Karriere und Weiterbildung

Spezialisierungen bietet vor allem der Berufsverband an – staatlich geregelte Weiterbildungen gibt es für die Orthoptik nicht.

Fortbildung

Der Berufsverband Orthoptik Deutschland (BOD) bietet regionale Veranstaltungen und Seminare an, etwa zu Skiaskopie, Refraktion, Asthenopie, Motilität, Visus und Amblyopie sowie zur visuellen Rehabilitation bei erworbener Hirnschädigung. Für Mitglieder sind die Angebote an ein Zertifizierungssystem gebunden. Die Jahrestagung findet alle drei Jahre gemeinsam mit der Bielschowsky-Gesellschaft für Strabologie und Neuroophthalmologie statt; zu den Kooperationen gehört die Strabologische Seminarwoche des Berufsverbands der Augenärzte. [9]

Spezialisierungen

Vergrößernde Sehhilfen und Low-Vision-Beratung
Zertifikatsweiterbildung des BOD für die Versorgung sehbehinderter Menschen. [9]
Neuro-Orthoptik und visuelle Rehabilitation
Zertifikatsweiterbildung des BOD für Sehstörungen nach Hirnschädigung. [9]
Visuelle Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
Zertifikatsweiterbildung des BOD; der letzte Kurs endete im September 2023, ein Neustart war angekündigt. [9]
Lehrorthoptistin / Lehrorthoptist
Gesetzlich nicht geregelt; die Anforderungen an Lehrende legen die Länder fest. Der BOD vergibt nach eigenen Richtlinien und bestandener Prüfung ein Zertifikat. [9]
EDORTH
Europäisches Diplom der Orthoptic Community Europe auf Basis eines Multiple-Choice-Examens; es weist Kompetenzen nach, ersetzt aber keine Berufszulassung in einem anderen Land. [11]

Was rechtlich zählt

Die Zertifikate des Berufsverbands sind keine staatlich geregelten Weiterbildungen und ändern nichts an der Berufsbezeichnung. Rechtlich maßgeblich bleibt die Erlaubnis nach dem Orthoptistengesetz. [1, 9]

Studium

Einen eigenen Studiengang Orthoptik nennt der Berufsverband für Deutschland nicht. Als Wege zur akademischen Weiterqualifizierung führt er Studiengänge im Gesundheits- und Bildungsbereich auf, etwa Medizinpädagogik (unter anderem MSH Medical School Hamburg, DHGS), „Gesundheit und Diversity“ an der Hochschule für Gesundheit in Bochum oder „Gesundheitspsychologie und Medizinpädagogik“ an der FOM. [10]

Leitungs- und Fachfunktionen

Mit Erfahrung kommen die Leitung einer orthoptischen Abteilung, die Lehre an einer Orthoptikschule sowie die Mitarbeit in klinischer Forschung in Betracht. Die Entgeltordnung des TVöD berücksichtigt Forschungstätigkeit mit besonders hoher Verantwortung ausdrücklich in Entgeltgruppe 9b. [12] Der Berufsverband nennt Lehre, Forschung und Wissenschaft als eigene Arbeitsfelder. [5]

Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt und Jobchancen

Ein kleiner Fachberuf mit wenigen Ausbildungsorten und klaren Einsatzfeldern in Kliniken, Praxen und Rehabilitation.

Die Orthoptik ist ein kleiner Beruf: Nach Angaben des Berufsverbands sind in Deutschland rund 2.400 Orthoptistinnen und Orthoptisten berufstätig, die große Mehrheit angestellt. [5] Amtliche Arbeitsmarktzahlen speziell für die Orthoptik – etwa ein eigener Wert in der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit oder die Zahl der Schülerinnen und Schüler – konnte DocJob24 nicht belegen; Aussagen zu Engpässen trifft diese Seite deshalb nicht.

Wo Orthoptistinnen und Orthoptisten arbeiten

Wichtigste Arbeitgeber sind Augenkliniken und augenärztliche Praxen. Hinzu kommen neurologische Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Frühförderstellen, Förderschulen und Einrichtungen für sehbehinderte und blinde Menschen. [5] Da die Ausbildung ausschließlich an Universitäts-Augenkliniken stattfindet, ist sie nicht in jeder Region wohnortnah möglich. [7]

Entwicklungen

  • Neue Patientengruppen: Jugendliche und Erwachsene kommen nach Angaben des Berufsverbands zunehmend mit Beschwerden durch Bildschirmarbeit sowie Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. [6]
  • Visuelle Rehabilitation: Die Versorgung von Sehstörungen nach Schlaganfall oder Unfall und die Low-Vision-Beratung sind eigene Arbeitsfelder mit Zertifikatsweiterbildungen. [5, 9]
  • Ausbildungsvergütung: Seit 2019 zahlen die meisten Schulen eine Vergütung. [7, 14]
  • Europa: Mit EDORTH arbeitet die europäische Fachgemeinschaft an einer Harmonisierung der Kompetenzen; eine Erhebung umfasste 45 Ausbildungseinrichtungen in 12 EU-Ländern. [11]

Eignung

Für wen eignet sich der Beruf?

Der Beruf passt zu Menschen, die genau arbeiten, sich für Optik interessieren und gern mit Kindern umgehen.

Interessen

  • Augenheilkunde und Sehen
  • Physik und Optik – allein 200 Unterrichtsstunden entfallen auf Physik, Optik und Brillenlehre [4]
  • Arbeit mit Kindern ebenso wie mit älteren Menschen

Fähigkeiten im Alltag

  • Geduld und spielerisches Geschick bei Untersuchungen von Säuglingen und Kleinkindern
  • Genauigkeit bei Messungen und Dokumentation
  • Kommunikation und Beratung, auch mit Eltern – ein eigener Bereich der praktischen Ausbildung [3]

Realistisch zu erwarten

  • Ausbildung nur an wenigen Standorten, eventuell mit Umzug
  • Arbeit im ärztlich verantworteten Rahmen, kein eigenständiges Behandeln
  • überwiegend geregelte Arbeitszeiten am Tag

Ein Praktikum oder eine Hospitation in einer Augenklinik oder augenärztlichen Praxis zeigt, wie orthoptische Untersuchungen ablaufen. Unterstützung bei der Berufswahl bietet die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit.

Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit

Zugang

Zugang, Anerkennung und beruflicher Wechsel

Die Berufsbezeichnung setzt eine staatliche Erlaubnis voraus – auch bei Abschlüssen aus dem Ausland.

Einstieg über die Ausbildung
Der reguläre Weg ist die dreijährige Ausbildung mit staatlicher Prüfung. Bewerbungen richten Sie direkt an die Schulen an den Universitäts-Augenkliniken. [1, 7]
Berufswechsel aus einem anderen Beruf
Mit Hauptschulabschluss eröffnet eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung den Zugang, zum Beispiel als Medizinische Fachangestellte. [2] Gleichwertige Ausbildungsteile können auf Antrag angerechnet werden. [1]
Quereinstieg ohne Ausbildung
Ohne Erlaubnis darf die Berufsbezeichnung nicht geführt werden. [1] Die Entgeltordnung des TVöD kennt zwar eine niedrigere Entgeltgruppe für Beschäftigte, die in der Tätigkeit arbeiten, ohne das Merkmal der abgeschlossenen Ausbildung zu erfüllen; ein anerkannter Berufsabschluss entsteht dadurch nicht. [12]
Ausländischer Abschluss
Eine im Ausland abgeschlossene Ausbildung wird anerkannt, wenn sie gleichwertig ist. Fehlt die Gleichwertigkeit, ist für Abschlüsse aus Drittstaaten nach Wahl eine Kenntnisprüfung oder ein Anpassungslehrgang von höchstens drei Jahren abzulegen; für Abschlüsse aus EU- und EWR-Staaten kommen ein Anpassungslehrgang oder eine Eignungsprüfung in Betracht. Zusätzlich sind ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich. Zuständig ist die Behörde des jeweiligen Landes. [1]
Vorübergehende Tätigkeit aus der EU
Wer in einem anderen EWR-Staat rechtmäßig niedergelassen ist, kann nach vorheriger schriftlicher Meldung vorübergehend und gelegentlich in Deutschland tätig werden. [1] Das europäische Diplom EDORTH ersetzt diese Verfahren nicht. [11]

Welche Stelle für Ihren Abschluss zuständig ist und welche Unterlagen Sie benötigen, zeigt der Anerkennungs-Finder. [17]

Anerkennungs-Finder öffnen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Beruf

Kurz beantwortet – ausführlicher in den Abschnitten oben.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Orthoptistin oder zum Orthoptisten?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie umfasst mindestens 1.700 Stunden Unterricht und 2.800 Stunden praktische Ausbildung an einer staatlich anerkannten Schule an einem Krankenhaus und endet mit der staatlichen Prüfung. [1, 3, 4]

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Gesetzlich vorausgesetzt werden ein mittlerer Schulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener, mindestens zweijähriger Berufsausbildung. Hinzu kommt die gesundheitliche Eignung. [2] Viele Bewerberinnen und Bewerber haben nach Angabe des Berufsverbands Abitur oder Fachhochschulreife. [7]

Bekomme ich während der Ausbildung Geld?

Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. [1] An Universitätskliniken der Länder gilt häufig der TVA-L Gesundheit: Vom 1. April 2026 bis 28. Februar 2027 sind das 1.340,74 € im ersten, 1.400,80 € im zweiten und 1.497,53 € im dritten Ausbildungsjahr. [14]

Was verdienen Orthoptistinnen und Orthoptisten?

Im TVöD (VKA) beginnt die Eingruppierung mit abgeschlossener Ausbildung in Entgeltgruppe 7; das sind seit 1. Mai 2026 zwischen 3.295 € und 4.045 € brutto im Monat. Bei schwierigen oder besonders spezialisierten Aufgaben sind die Entgeltgruppen 8 bis 9b mit bis zu 5.313 € möglich. [12, 13] In Praxen wird das Gehalt meist frei vereinbart.

Was ist der Unterschied zwischen Orthoptik und Augenoptik?

Augenoptik ist ein Handwerksberuf mit dualer Ausbildung und Gesellenprüfung; im Mittelpunkt stehen Fehlsichtigkeiten und ihre Korrektur mit Brillen und Kontaktlinsen. [15] Die Orthoptik ist ein Gesundheitsfachberuf mit staatlicher Prüfung, der im augenärztlichen Umfeld Schielen, Sehschwächen und Augenbewegungsstörungen untersucht und behandelt. [1]

Dürfen Orthoptistinnen und Orthoptisten selbstständig behandeln?

Das Gesetz beschreibt die Tätigkeit als Mitwirkung an Prävention, Diagnose und Therapie und schützt nur die Berufsbezeichnung. [1] Diagnose und Therapieentscheidung liegen bei der Augenärztin oder dem Augenarzt. [8] Die meisten Orthoptistinnen und Orthoptisten sind angestellt, nur wenige freiberuflich tätig. [5]

Kann man Orthoptik studieren?

In Deutschland ist die Orthoptik eine schulische Ausbildung; einen eigenen Studiengang nennt der Berufsverband nicht. Nach der Ausbildung sind Studiengänge etwa in Medizinpädagogik oder im Gesundheitsbereich möglich. [10]

Wird mein ausländischer Abschluss anerkannt?

Ja, wenn die Ausbildung gleichwertig ist. Bei wesentlichen Unterschieden sind je nach Herkunftsstaat eine Kenntnisprüfung, ein Anpassungslehrgang oder eine Eignungsprüfung möglich; außerdem sind ausreichende Deutschkenntnisse nachzuweisen. [1] Die zuständige Stelle finden Sie über den Anerkennungs-Finder. [17]

Stellenangebote

Stellen für Orthoptisten bei DocJob24.

DocJob24 veröffentlicht ausschließlich Stellen aus dem Gesundheitswesen – bei geprüften Arbeitgebern.

Aktuelle Stellen für Orthoptistinnen und Orthoptisten finden Sie in der Berufsgruppe „Therapie“. Mit einem kostenlosen Bewerberprofil können Arbeitgeber Sie außerdem direkt finden – Name und Kontaktdaten sehen sie erst, wenn Sie sich bewerben.

Verwandte Berufe im Verzeichnis

Quellen

Stand aller Angaben: 22. Oktober 2026. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Rechtsvorschriften, Tarifverträge und Regelungen der zuständigen Stellen.

17 Quellen
  1. Gesetz über den Beruf der Orthoptistin und des Orthoptisten (Orthoptistengesetz – OrthoptG) vom 28.11.1989, zuletzt geändert durch Art. 4 des Gesetzes vom 24.02.2021 (BGBl. I S. 274), insbesondere §§ 1–4, 6–11. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  2. Orthoptistengesetz (OrthoptG), § 5 Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  3. Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Orthoptistinnen und Orthoptisten (OrthoptAPrV) vom 21.03.1990, zuletzt geändert durch Art. 3 der Verordnung vom 21.11.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 360), einschließlich Anlage 2. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  4. OrthoptAPrV, Anlage 1 (zu § 1 Abs. 1): Theoretischer und praktischer Unterricht. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  5. Berufsbild und Ausbildung (Übersicht, Arbeitsbereiche, Berufstätige). Berufsverband Orthoptik Deutschland e. V. (BOD), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  6. Was ist Orthoptik?. Berufsverband Orthoptik Deutschland e. V. (BOD), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  7. Ausbildung zum Beruf der Orthoptistin / des Orthoptisten. Berufsverband Orthoptik Deutschland e. V. (BOD), Stand Juli 2026, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  8. Patientenratgeber: Fragen an die Orthoptistinnen. Berufsverband Orthoptik Deutschland e. V. (BOD), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  9. Fort- und Weiterbildung. Berufsverband Orthoptik Deutschland e. V. (BOD), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  10. Studium. Berufsverband Orthoptik Deutschland e. V. (BOD), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  11. EDORTH – Europäisches Diplom für Orthoptistinnen und Orthoptisten. Berufsverband Orthoptik Deutschland e. V. (BOD), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  12. TVöD – Anlage 1 Entgeltordnung (VKA), Auszug Teil B Abschnitt XI „Beschäftigte in Gesundheitsberufen“, Ziffer 13 Orthoptistinnen und Orthoptisten, mit Protokollerklärungen. komba gewerkschaft, Auszug Gesundheit und Pflege, 2016, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  13. Entgelttabelle TVöD VKA 2026 (gültig 01.05.2026 bis 31.03.2027). oeffentlichen-dienst.de, abgerufen 22.10.2026 (ergänzende Quelle). Zur Quelle
  14. Tarifvertrag für Auszubildende der Länder in Gesundheitsberufen (TVA-L Gesundheit) vom 30.10.2018 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 5 vom 14.02.2026, §§ 8, 9, 21 und Anlage. Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  15. Der Beruf (Augenoptik und Optometrie). Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  16. Blickpunkt Arbeitsmarkt – Analyse zur Entgeltstatistik 2025. Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Oktober 2026, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
  17. Anerkennungs-Finder – Anerkennung in Deutschland. Bundesinstitut für Berufsbildung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle

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