Berufsprofil · Pflege
Hygienefachkraft (HFK). Aufgaben, Weiterbildung, Gehalt.
Hygienefachkräfte sind Pflegefachpersonen mit einer Weiterbildung in Krankenhaushygiene und Infektionsprävention. Sie beraten Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen, erfassen Infektionen und schulen Teams. Der Weg führt über eine Pflegeausbildung, mehrjährige Berufserfahrung und eine berufsbegleitende Weiterbildung nach Landesrecht.
- Weiterbildung
- Berufsbegleitend, Landesrechtz. B. Sachsen: mind. 2.272,5 Std.
- Zugang
- Pflegeabschluss + ErfahrungKRINKO i. d. R. 2 Jahre, BY/SN 3 Jahre
- Pflicht
- § 23 IfSG + Landes-VOKrankenhäuser müssen HFK beschäftigen
- Personalbedarf
- 1 HFK je 100–500 Bettennach Infektionsrisiko, KRINKO 2023
- Tarif
- P 9 TVöD3.992–4.662 € brutto, ab 05/2026
- Hygienebeauftragte
- 40-Stunden-Kursmind. 1 je Station, KRINKO 2023
Stand: 22. Oktober 2026 · alle Angaben mit Quellen

Überblick
Der Beruf im Überblick
Hygienefachkräfte verhüten Infektionen im Krankenhaus – mit Beratung, Surveillance und Schulung statt direkter Pflege.
Hygienefachkräfte (HFK) sind Pflegefachpersonen mit einer Weiterbildung in Krankenhaushygiene und Infektionsprävention. Sie arbeiten hauptamtlich im Hygieneteam eines Krankenhauses oder einer anderen medizinischen Einrichtung und sorgen gemeinsam mit Krankenhaushygienikerinnen und Krankenhaushygienikern dafür, dass nosokomiale Infektionen – also Infektionen, die im Zusammenhang mit einer Behandlung entstehen – erkannt, erfasst und verhütet werden. Nach der KRINKO-Empfehlung sollen Hygienefachkräfte nicht zusätzlich mit Aufgaben in der Pflege betraut werden. [2]
Die Berufsbezeichnung ist nicht bundeseinheitlich geregelt. Im Alltag heißt die Funktion meist „Hygienefachkraft“; die Weiterbildungsbezeichnung hängt vom Land ab. In Sachsen lautet sie zum Beispiel „Fachpflegeexpertin oder Fachpflegeexperte für Hygiene und Infektionsprävention“, für Hebammen „Fachhebamme oder Fachentbindungspfleger für Hygiene und Infektionsprävention“. [6] In Stellenanzeigen finden Sie außerdem Bezeichnungen wie Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für Krankenhaushygiene oder Hygienefachpflegekraft.
Rechtlicher Rahmen: § 23 IfSG und Landesverordnungen
Das Infektionsschutzgesetz verpflichtet die Leitungen von Krankenhäusern und weiteren medizinischen Einrichtungen, die nach dem Stand der Wissenschaft erforderlichen Maßnahmen gegen nosokomiale Infektionen und die Weiterverbreitung resistenter Erreger zu treffen. Werden die Empfehlungen der KRINKO beachtet, wird vermutet, dass der Stand der Wissenschaft eingehalten ist. [1] Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit krankenhausähnlicher Versorgung müssen nosokomiale Infektionen, Erreger mit Resistenzen und den Antibiotikaverbrauch fortlaufend aufzeichnen und bewerten; die Aufzeichnungen sind zehn Jahre aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen zugänglich zu machen. [1]
Die personelle Ausstattung regelt der Bund nicht selbst: § 23 Abs. 8 IfSG verpflichtet die Landesregierungen, durch Rechtsverordnung unter anderem die Ausstattung mit Hygienefachkräften und Krankenhaushygienikern, deren Aufgaben und Fortbildung sowie die Bestellung hygienebeauftragter Ärztinnen und Ärzte festzulegen. Übergangsregelungen zur Qualifizierung des Personals waren längstens bis zum 31.12.2019 zulässig. [1] Alle Länder haben daher eigene Hygieneverordnungen. Zwei Beispiele:
- Bayern (MedHygV)
- Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen und Tageskliniken müssen Krankenhaushygieniker und Hygienefachkräfte beschäftigen oder sich von ihnen beraten lassen. In Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit krankenhausvergleichbarer Versorgung müssen Hygienefachkräfte beschäftigt sein. Der Bedarf richtet sich nach Behandlungsspektrum und Risikoprofil und ist nach der KRINKO-Empfehlung zu ermitteln. [4]
- Sachsen (SächsMedHygVO)
- Die Verordnung verpflichtet die erfassten Einrichtungen zur Beschäftigung von Krankenhaushygienikern und Hygienefachkräften; der Bedarf ist auf Grundlage des Risikoprofils zu ermitteln, die KRINKO-Empfehlungen sind Orientierungsmaßstab. Hygienefachkräfte sind zur Fortbildung verpflichtet, die Einrichtung muss ihnen jährlich die Möglichkeit dazu geben. [5]
Typische Einsatzorte
- Krankenhäuser aller Versorgungsstufen, Universitätskliniken
- Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
- Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken
- Klinikverbünde und externe Hygiene-Beratungsdienste, die kleinere Einrichtungen betreuen
Einrichtungsarten nach IfSG und Landesrecht; externe Beratung ist zum Beispiel in Bayern für Einrichtungen ohne Beschäftigungspflicht zulässig. [1, 4]
Was die Tätigkeit ausmacht
Beratung statt Bettenarbeit
HFK arbeiten stationsübergreifend und beraten Pflege, ärztlichen Dienst, Technik und Leitung. Die direkte Patientenversorgung tritt in den Hintergrund. [2]
Fachliche Anbindung
Fachlich unterstehen HFK in Bayern und Sachsen der Krankenhaushygienikerin oder dem Krankenhaushygieniker; ohne hauptamtliche Krankenhaushygiene der ärztlichen Leitung. [4, 5]
Abgrenzung zu verwandten Berufen
- Hygienebeauftragte in der Pflege
- Pflegefachpersonen (oder Angehörige klinischer Assistenzberufe), die neben ihrer Stationsarbeit nach einem 40-Stunden-Kurs als Bindeglied zur HFK wirken – keine Weiterbildung, sondern eine Zusatzfunktion. Mehr dazu im Abschnitt Hygienebeauftragte. [2]
- Krankenhaushygieniker
- Ärztinnen und Ärzte, in der Regel Fachärztinnen und Fachärzte für Hygiene und Umweltmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie bzw. mit curricularer Fortbildung Krankenhaushygiene. Sie leiten das Hygieneteam fachlich. [8, 4]
- Hygienekontrolleurin / Hygienekontrolleur
- Arbeitet im öffentlichen Gesundheitsdienst, also auf der Seite der Überwachung: Das Gesundheitsamt kann die Aufzeichnungen der Einrichtungen einsehen. HFK sind dagegen Beschäftigte der Einrichtung selbst. Siehe Hygienekontrolleur. [1]
- Fachkraft für Sterilgutversorgung
- Bereitet Medizinprodukte in der Aufbereitungseinheit (AEMP) auf. Die AEMP ist für HFK ein zu betreuender Funktionsbereich, die Aufbereitung selbst gehört nicht zu ihren Aufgaben. Siehe Sterilgutassistenz. [2]
- Desinfektorin / Desinfektor
- Führt Desinfektionsmaßnahmen praktisch durch. Die KRINKO-Empfehlung von 2023 zählt Desinfektoren nicht zum Hygienefachpersonal, die Entgeltordnung zum TVöD (VKA) enthält kein eigenes Tätigkeitsmerkmal. [2, 12] Zu Lehrgängen und Anerkennung informieren die zuständige Landesbehörde oder das Gesundheitsamt.
Aufgaben
Aufgaben und Arbeitsalltag
Die KRINKO beschreibt die Aufgaben von Hygienefachkräften im Einzelnen; die Landesverordnungen greifen sie auf.
Prävention und Beratung
- Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionspläne erstellen und aktualisieren
- Krankenhausleitung und Hygienekommission beraten
- bei der Beschaffung hygienerelevanter Produkte beraten
- Baumaßnahmen und Umbauten hygienisch begleiten
- Patientinnen und Patienten sowie Angehörige beraten, etwa bei multiresistenten Erregern (MRE)
- Hygienevorgaben in Pflegestandards umsetzen und kontrollieren
Surveillance, Kontrolle, Schulung
- nosokomiale Infektionen erfassen und an der Surveillance mitwirken
- mikrobiologische Proben und Umgebungsuntersuchungen durchführen
- Begehungen der Stationen und Funktionsbereiche, Teilnahme an behördlichen Begehungen
- Ausbrüche erkennen und das Ausbruchsmanagement unterstützen
- Schulungen planen und durchführen
- an Qualitätssicherung und Kommissionen mitwirken
Quelle: KRINKO-Empfehlung 2023, Tabelle 3 (Aufgaben der Hygienefachkräfte); vergleichbar § 7 MedHygV Bayern und § 6 SächsMedHygVO. [2, 4, 5]
Surveillance mit KISS
Für die nach § 23 Abs. 4 IfSG geforderte Erfassung nosokomialer Infektionen nutzen viele Krankenhäuser das Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS). Das Nationale Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen hat die Methode 1996 entwickelt; teilnehmende Einheiten erfassen Daten nach einheitlichen Definitionen und erhalten anonymisierte Referenzdaten zum Vergleich. Module gibt es unter anderem für Intensivstationen (ITS-KISS), operierte Patientinnen und Patienten (OP-KISS), Frühgeborene (NEO-KISS), Normalstationen (STATIONS-KISS) und MRSA (MRSA-KISS). Vor der Teilnahme ist ein Einführungskurs vorgesehen. [1, 11] Die Erfassung, Bewertung und Rückmeldung an die Stationen gehört typischerweise zu den Aufgaben der HFK.
Ausbruchsmanagement und Multiresistente Erreger
Häufen sich Infektionen mit demselben Erreger, sind HFK oft die Ersten, denen das auffällt. Sie wirken bei der Aufklärung und Bewältigung von Ausbrüchen mit, etwa durch Erhebungen auf den Stationen, Probenahmen und Schulungen. [4, 5] Hygienebeauftragte in der Pflege melden Auffälligkeiten an die HFK und unterstützen vor Ort. [2] Wie aufnehmende Einrichtungen sowie Ärztinnen und Ärzte bei Verlegung, Überweisung oder Entlassung über Maßnahmen informiert werden, die zur Verhütung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen und resistenter Erreger erforderlich sind, regeln die Länder per Verordnung. [1]
Arbeitszeit und Arbeitsumfeld
Die Tätigkeit ist überwiegend planbar und findet tagsüber statt; Ausbruchslagen können kurzfristig zusätzlichen Einsatz erfordern. Die Arbeit wechselt zwischen Begehungen, Besprechungen, Schulungen und Schreibtischarbeit mit Auswertungen. Die Länder regeln nach § 23 Abs. 8 IfSG auch, in welchem Umfang das Hygienefachpersonal Einsicht in Unterlagen einschließlich Patientenakten nehmen darf. [1]
Zusammenarbeit
Das Hygieneteam besteht in der Regel aus Krankenhaushygienikerin oder Krankenhaushygieniker, Hygienefachkräften, hygienebeauftragten Ärztinnen und Ärzten und den Hygienebeauftragten in der Pflege. Die Hygienekommission der Einrichtung legt unter anderem die Risikoeinstufung der Bereiche fest und berechnet den Personalbedarf. [2] Enge Schnittstellen bestehen zu Mikrobiologie, Apotheke, Technik, Einkauf, Reinigungsdienst und Betriebsärztlichem Dienst.
Verantwortung und Grenzen
Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygienevorgaben trägt die Leitung der Einrichtung. [1] HFK beraten, schulen und kontrollieren; sie arbeiten fachlich nach Weisung der Krankenhaushygiene. [4, 5] Konflikte entstehen, wenn Kontrollergebnisse Kolleginnen und Kollegen betreffen – Kommunikationsstärke ist deshalb ebenso wichtig wie Fachwissen.
Bildungsweg
Weiterbildung: Zugang, Aufbau, Prüfung
Hygienefachkraft wird man über eine Pflegeausbildung, Berufserfahrung und eine berufsbegleitende Weiterbildung nach Landesrecht.
- Rechtsgrundlage
- Landesrecht: Weiterbildungsgesetze und -verordnungen der Länder; die Anforderungen an die Qualifikation für den Einsatz als HFK stehen zusätzlich in den Hygieneverordnungen nach § 23 Abs. 8 IfSG. Eine bundeseinheitliche Regelung gibt es nicht. [1, 2]
- DKG-Empfehlung
- Die Themenseite der Deutschen Krankenhausgesellschaft zur pflegerischen Fachweiterbildung (Empfehlung gültig ab 04.07.2023) führt keine Fachweiterbildung Hygiene auf (Stand Oktober 2026). [10] Die KRINKO verweist für die Weiterbildung auf die Regelungen der Länder. [2]
- Form und Dauer
- Berufsbegleitend in Modulen. Beispiel Sachsen: in Vollzeit höchstens 24 Monate, in Teilzeit höchstens 42 Monate. [6]
Zugang: Pflegeberuf und Berufserfahrung
Nach der KRINKO-Empfehlung setzt die Tätigkeit als HFK eine Berufszulassung in der Pflege voraus, in der Regel mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung, vorzugsweise in hygienisch sensiblen Bereichen. Andere Qualifikationen sind nicht ausgeschlossen, müssen aber im Einzelfall von der zuständigen Landesbehörde geprüft werden. [2] Die Länder gehen teils darüber hinaus:
- Bayern: Erlaubnis als Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegerin bzw. -pfleger, mindestens drei Jahre Berufserfahrung und eine abgeschlossene Weiterbildung zur Hygienefachkraft. Für Bestandspersonal gelten Sonderregelungen mit langjähriger HFK-Tätigkeit. [4]
- Sachsen: Berufsbezeichnung nach dem Krankenpflegegesetz, mindestens drei Jahre Berufserfahrung und die Weiterbildung „Hygiene und Infektionsprävention“ nach §§ 71–74 SächsGfbWBVO oder eine gleichwertige Befähigung. [5]
Die Verordnungen nennen teilweise noch die Berufsbezeichnungen nach dem früheren Krankenpflegegesetz. Wie Abschlüsse als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann nach dem Pflegeberufegesetz im Einzelfall behandelt werden, klären Sie im Zweifel mit Weiterbildungsstätte und zuständiger Behörde.
Können MTL, OTA oder MFA Hygienefachkraft werden?
Die KRINKO-Empfehlung nennt als Regelzugang die Pflege und lässt andere Qualifikationen nur nach Einzelfallprüfung durch die Landesbehörde zu. [2] In Sachsen sind zur Weiterbildung Altenpflege, Hebammenwesen, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege sowie Pflegefachfrauen und -männer zugelassen – Medizinische Technologinnen und Technologen, OTA oder ATA sind in der Aufzählung nicht enthalten. [6, 7] Für Angehörige klinischer Assistenzberufe wie MFA oder MTR ist die Funktion als Hygienebeauftragte in der Pflege vorgesehen. [2]
Aufbau am Beispiel Sachsen
Die sächsische Weiterbildung „Hygiene und Infektionsprävention“ umfasst einen Arbeitsaufwand von mindestens 2.272,5 Stunden. [6]
| Bestandteil | Umfang |
|---|---|
| Theoretischer und praktischer Unterricht (Präsenz) | 715 Std. |
| Selbststudium | 357,5 Std. |
| Praktische Weiterbildung | 1.200 Std. |
| Gesamt (Mindestaufwand) | 2.272,5 Std. |
Quelle: SächsGfbWBVO §§ 1, 71. [6]
Ein Teil der Praxiseinsätze muss in einer anderen als der eigenen Einrichtung stattfinden. Zugang besteht nach einer Tätigkeit im Arbeitsfeld von mindestens sechs Monaten innerhalb der letzten zwei Jahre. Bis zu 20 % der Präsenzstunden können in der Regel durch E-Learning ersetzt werden; Fehlzeiten werden bis zu 10 % angerechnet. [6]
Prüfung
- Modulprüfungen
Zu den Basismodulen und den Fachmodulen Hygiene werden Prüfungen vor einem Fachausschuss abgelegt; bestanden ist eine Prüfung mindestens mit „ausreichend“. [6]
- Wiederholung
Eine nicht bestandene Prüfung kann nach weiterer Weiterbildung einmal wiederholt werden. [6]
- Urkunde
Die staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte bescheinigt die Berechtigung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung. Wer die Bezeichnung ohne Berechtigung führt, handelt ordnungswidrig; die Geldbuße beträgt bis zu 2.500 €. [7]
In anderen Ländern weichen Umfang, Module und Prüfungsform ab. Maßgeblich sind die Regelungen des Landes, in dem die Weiterbildungsstätte anerkannt ist.
Kosten und Freistellung
Ein bundesrechtlicher Anspruch auf Kostenübernahme besteht nicht; Kosten, Freistellung und mögliche Bindungsklauseln werden in der Praxis mit dem Arbeitgeber vereinbart. Prüfen Sie solche Vereinbarungen vor Beginn genau. Von 2013 bis 2019 förderte das Hygieneförderprogramm Neueinstellungen und Stellenaufstockungen von Hygienefachkräften mit 90 % der Personalmehrkosten, sofern Qualifikation und Bedarf den KRINKO-Empfehlungen entsprachen. [8]
Unterabschnitt
Hygienebeauftragte in der Pflege
Die kürzere Qualifikation für Stationsteams: 40 Stunden Kurs, Funktion neben der Pflege.
Nicht jede Pflegefachperson mit Interesse an Hygiene muss eine zweijährige Weiterbildung absolvieren. Auf den Stationen sind Hygienebeauftragte in der Pflege (HBP) das Bindeglied zwischen Hygienefachkraft und Team. Die Funktion wird zusätzlich zur Stationsarbeit übernommen. [2, 4]
- Qualifikation
- Berufszulassung in der Pflege oder in einem klinischen medizinischen Assistenzberuf (z. B. MFA, MTR); mehrjährige Berufserfahrung ist von Vorteil. Empfohlen ist eine Fortbildung von 40 Stunden nach dem Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH). [2]
- Aufgaben
- Ansprechperson für das Hygieneteam, Multiplikator auf Station oder im Funktionsbereich, Mitwirkung am Hygieneplan, Kleingruppenschulungen, Weitergabe von Auffälligkeiten und Mitwirkung beim Ausbruchsmanagement; regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen. [2]
- Anzahl
- Mindestens eine HBP je Station bzw. Fachabteilung und je Funktionsbereich; in ambulanten Einrichtungen mindestens eine je Einrichtung, in stationären Pflegeeinrichtungen eine je Bereich, im Rettungsdienst eine je Rettungswache. [2]
- Landesrecht
- Bayern schreibt mindestens eine HBP je Station und Funktionsbereich vor (Pflegeberuf mit drei Jahren Berufserfahrung; im ambulanten Operieren auch MFA mit Fortbildung nach abgestimmtem Curriculum) und verlangt eine Freistellung im erforderlichen Umfang. [4] Sachsen sieht HBP als Sollvorschrift in allen Stationen vor. [5]
Die Funktion ist ein guter Einstieg, um die Arbeit des Hygieneteams kennenzulernen, bevor Sie sich für die Weiterbildung zur HFK entscheiden. Für Ärztinnen und Ärzte gibt es analog die hygienebeauftragte Ärztin bzw. den hygienebeauftragten Arzt mit einem 40-stündigen Grundkurs. [2]
Personalbedarf
Wie viele Hygienefachkräfte ein Haus braucht
Der Bedarf richtet sich nach Betten und Infektionsrisiko der Bereiche.
Wie viele Hygienefachkräfte ein Haus braucht, beschreibt die KRINKO-Empfehlung „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“ von 2023, die die Fassung von 2009 ablöst. Die Länder verweisen in ihren Verordnungen auf diese Empfehlung, etwa Bayern ausdrücklich für die Bedarfsermittlung. [2, 3, 4]
| Bereich | Richtwert |
|---|---|
| Bettenführende Bereiche, Risikogruppe A (hoch) | 1 HFK je 100 Betten |
| Risikogruppe B (mittel) | 1 HFK je 200 Betten |
| Risikogruppe C (niedrig) | 1 HFK je 500 Betten |
| Nicht bettenführende Bereiche (z. B. OP, Radiologie, Labor, Apotheke, Küche, Wäscherei, AEMP) | 0,04 Vollkräfte je Bereich |
| Tageskliniken, Notaufnahme, Ambulanzen | je 0,04 Vollkräfte |
Quelle: KRINKO 2023, Abschnitte 5.1–5.3, Tabellen 8 und 10. [2]
Die Einstufung der Bereiche in die Risikogruppen A bis C nimmt die Hygienekommission der Einrichtung vor; maßgeblich sind die durchgeführten Maßnahmen und das Infektionsrisiko der Patientinnen und Patienten. [2] Ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Ein Krankenhaus mit 100 Betten der Gruppe A, 300 Betten der Gruppe B und 200 Betten der Gruppe C käme für die Bettenbereiche auf 1 + 1,5 + 0,4 = 2,9 Vollkräfte, zuzüglich der Anteile für OP, Funktionsbereiche und Ambulanzen. Für Einrichtungen ohne krankenhausähnliche Versorgung nennt die KRINKO keine feste Verhältniszahl. [2]
Gehalt
Gehalt und Verdienstmöglichkeiten
Im TVöD (VKA) sind Hygienefachkräfte mit Weiterbildung und entsprechender Tätigkeit in P 9 eingruppiert.
Quellen: Entgeltordnung VKA [12]; P-Tabelle TVöD (VKA) [13]; Entgeltstatistik der BA [14]
Gehalt berechnen: Hygienefachkraft nach Tarif, Bundesland und Arbeitszeit
Eingruppierung im TVöD
Die Entgeltordnung zum TVöD (VKA) enthält für Hygienefachkräfte ein eigenes Tätigkeitsmerkmal: Pflegekräfte der Entgeltgruppe P 7 Fallgruppe 1 mit erfolgreich abgeschlossener Fachweiterbildung zur Hygienefachkraft und entsprechender Tätigkeit sind in P 9 Fallgruppe 2 eingruppiert. [12] Eine höhere Eingruppierung speziell für Hygienefachkräfte, etwa in P 10, sieht die Entgeltordnung nicht vor. P 10 bis P 12 sind Gruppen-, Team- und Stationsleitungen sowie deren Vertretungen vorbehalten. [12] Ob eine leitende HFK-Funktion darunter fällt, hängt von der konkreten Stellenbeschreibung ab.
| Stufe | 04/2025–04/2026 | ab 01.05.2026 |
|---|---|---|
| Stufe 2 | 3.883,65 € | 3.992,39 € |
| Stufe 3 | 4.070,43 € | 4.184,40 € |
| Stufe 4 | 4.194,92 € | 4.312,38 € |
| Stufe 5 | 4.434,43 € | 4.558,59 € |
| Stufe 6 | 4.535,43 € | 4.662,42 € |
P 9 ist in Stufe 1 nicht besetzt. Quelle: Haufe, Entgelttabelle Pflegedienst [13]
Was die Statistik zeigt
Für Hygienefachkräfte veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit keinen eigenen Medianwert, und die Zuordnung zu einer Berufsgattung der Klassifikation der Berufe ließ sich für diese Seite nicht belegen. Als Vergleich: Der Median aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag Ende 2025 bei 4.217 € brutto im Monat. [14] Das Tabellenentgelt in P 9 liegt damit ab Stufe 3 darüber; Jahressonderzahlung und Zulagen kommen hinzu.
Was das Gehalt beeinflusst
- Tarifbindung und Träger: Kommunale Häuser wenden meist den TVöD an; kirchliche, private und Universitätskliniken haben eigene Tarifwerke oder Haustarife mit abweichender Eingruppierung.
- Anerkennung der Weiterbildung: Für P 9 Fallgruppe 2 sind die abgeschlossene Fachweiterbildung und eine entsprechende Tätigkeit erforderlich. [12]
- Stufe: Die Berufserfahrung bestimmt die Erfahrungsstufe; beim Wechsel aus der Pflege kann die bisherige Stufe je nach Tarifregel berücksichtigt werden.
- Arbeitszeit: Weil HFK überwiegend tagsüber arbeiten, fallen Schicht- und Nachtzuschläge in der Regel weg, die in der Stationspflege einen Teil des Einkommens ausmachen.
Karriere
Fortbildung und Karriere
Nach der Weiterbildung bleiben Fortbildungspflicht, Leitungsaufgaben und Beratung als Entwicklungswege.
Fortbildungspflicht
Die Landesverordnungen verpflichten HFK zur regelmäßigen Fortbildung; in Sachsen muss die Einrichtung die Teilnahme jährlich ermöglichen. [5] Die Inhalte orientieren sich an neuen KRINKO-Empfehlungen, Erregerlagen und Surveillance-Methoden.
Leitung und Spezialisierung
- Leitende Hygienefachkraft: Koordination eines Teams von HFK in größeren Häusern oder Klinikverbünden. Eine tarifliche Höhergruppierung hängt von der Ausgestaltung als Leitungsfunktion ab. [12]
- Externe Beratung: Einrichtungen ohne eigene Beschäftigungspflicht dürfen sich, zum Beispiel in Bayern, von Hygienefachkräften beraten lassen – ein Arbeitsfeld für Beratungsdienste und Verbünde. [4]
- Praxisanleitung und Lehre: Erfahrene HFK unterrichten an Weiterbildungsstätten und Pflegeschulen. Siehe auch Praxisanleitung.
- Qualitäts- und Risikomanagement: Die Arbeit mit Kennzahlen, Begehungen und Standards ist eine Brücke ins Qualitätsmanagement; siehe Gesundheitsmanagement.
Was rechtlich zählt
Für den Einsatz als HFK in einer Einrichtung mit Beschäftigungspflicht zählt die Qualifikation nach der jeweiligen Landesverordnung, also Berufszulassung, Berufserfahrung und abgeschlossene Weiterbildung. [4, 5] Kurse für Hygienebeauftragte, Fortbildungen zur Aufbereitung von Medizinprodukten oder Desinfektorenlehrgänge ersetzen diese Weiterbildung nicht. [2]
Studium
Ein Studium ist für die Tätigkeit nicht vorgeschrieben. Wer sich in Richtung Pflegemanagement, Pflegepädagogik oder Public Health weiterentwickeln möchte, findet Hinweise unter Pflegedienstleitung und Public Health. Die ärztliche Krankenhaushygiene setzt ein Medizinstudium und eine fachärztliche Weiterbildung bzw. curriculare Fortbildung voraus. [8]
Arbeitsmarkt
Arbeitsmarkt und Jobchancen
Die Nachfrage folgt aus gesetzlichen Beschäftigungspflichten und den KRINKO-Richtwerten.
Die Nachfrage nach Hygienefachkräften ergibt sich unmittelbar aus den Landesverordnungen: Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen mit krankenhausvergleichbarer Versorgung müssen HFK beschäftigen, der Bedarf ist nach Risikoprofil zu ermitteln. [4, 5] Mit der KRINKO-Empfehlung von 2023 werden zusätzlich nicht bettenführende Bereiche, Tageskliniken und Ambulanzen ausdrücklich in die Berechnung einbezogen. [2]
Entwicklung seit 2013
Der Gesetzgeber hat den Aufbau von Hygienepersonal gezielt gefördert: Für Neueinstellungen und Aufstockungen von HFK-Stellen konnten Krankenhäuser von 2013 bis 2019 90 % der Personalmehrkosten über das Hygieneförderprogramm finanzieren. [8] Die DKG beschreibt Hygienefachkräfte und Hygienebeauftragte in der Pflege als feste Stützen der Krankenhausleitung bei der Umsetzung der Hygienevorgaben. [9]
Wo HFK gesucht werden
Stellen bieten vor allem Akutkrankenhäuser, Universitätskliniken, Rehabilitationskliniken und Klinikverbünde, daneben Dialysezentren, ambulante OP-Zentren und Beratungsdienste. Weil jedes Haus nur wenige HFK-Stellen hat, sind die Stellen regional verteilt; ein Wechsel ist oft mit einem Ortswechsel verbunden. Für die BA-Engpassanalyse liegen für HFK keine gesonderten Werte vor.
Entwicklungen
- Antibiotikaresistenzen und multiresistente Erreger bleiben ein zentrales Thema; der Antibiotikaverbrauch ist nach § 23 Abs. 4 IfSG zu erfassen und zu bewerten. [1]
- Digitale Surveillance-Systeme wie KISS verändern die Arbeit hin zu mehr Datenauswertung. [11]
- Die Hygienevorgaben reichen zunehmend in ambulante Strukturen, stationäre Pflege und Rettungsdienst; dort sind nach KRINKO Hygienebeauftragte vorgesehen. [2]
Eignung
Für wen eignet sich die Tätigkeit?
Gefragt sind Pflegefachpersonen, die lieber beraten und analysieren als am Bett arbeiten.
Interessen
- Mikrobiologie, Infektiologie und Prävention
- Arbeit mit Daten, Kennzahlen und Leitlinien
- Organisation und Prozessverbesserung
Fähigkeiten im Alltag
- Überzeugend schulen und beraten
- Kritik sachlich vermitteln
- Selbstständig und strukturiert arbeiten
- Gelassenheit in Ausbruchslagen
Realistisch zu erwarten
- Kaum direkte Pflege
- Überwiegend Tagdienst
- Rollenkonflikte als kontrollierende Instanz
- Berufsbegleitende Weiterbildung über rund zwei Jahre
Ein guter erster Schritt ist die Funktion als Hygienebeauftragte bzw. Hygienebeauftragter in der Pflege auf der eigenen Station. [2] Wer noch vor der Berufswahl steht, beginnt mit einer Pflegeausbildung; bei der Orientierung hilft die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. [16]
Zugang
Zugang, Anerkennung und beruflicher Wechsel
Ohne Pflegeabschluss führt der Weg zur HFK nur über eine Einzelfallprüfung.
- Einstieg über die Pflege
- Grundlage ist eine Berufszulassung in der Pflege mit mehrjähriger Berufserfahrung – nach KRINKO in der Regel mindestens zwei, in Bayern und Sachsen mindestens drei Jahre – und anschließend die Weiterbildung. [2, 4, 5]
- Wechsel aus anderen Gesundheitsberufen
- Andere Qualifikationen prüft die Landesbehörde im Einzelfall. [2] Für MFA und medizinisch-technische Berufe ist regelmäßig die Funktion als Hygienebeauftragte in der Pflege vorgesehen. [2]
- Weiterbildung aus einem anderen Land
- Landesrechtliche Abschlüsse werden in anderen Ländern meist über Gleichwertigkeitsregelungen anerkannt; in Sachsen stellt das zuständige Staatsministerium die Gleichwertigkeit fest. [7]
- Ausländischer Abschluss
- Zuerst ist die Anerkennung der Pflegequalifikation in Deutschland erforderlich. Ob eine im Ausland erworbene Spezialisierung in Infektionsprävention angerechnet wird, klären Weiterbildungsstätte und Landesbehörde im Einzelfall. [15]
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Beruf
Kurz beantwortet – ausführlicher in den Abschnitten oben.
Wie wird man Hygienefachkraft?
Wie lange dauert die Weiterbildung zur Hygienefachkraft?
Das hängt vom Land ab. In Sachsen umfasst sie mindestens 2.272,5 Stunden und dauert in Vollzeit höchstens 24, in Teilzeit höchstens 42 Monate. [6] Berufsbegleitend sind rund zwei Jahre üblich.
Gibt es eine DKG-Empfehlung für die Weiterbildung?
Wie viel verdient eine Hygienefachkraft?
Wie viele Hygienefachkräfte braucht ein Krankenhaus?
Nach der KRINKO-Empfehlung von 2023 eine HFK je 100 Betten mit hohem, je 200 Betten mit mittlerem und je 500 Betten mit niedrigem Infektionsrisiko, zuzüglich 0,04 Vollkräfte je nicht bettenführendem Bereich. [2]
Was ist der Unterschied zur hygienebeauftragten Pflegekraft?
Hygienebeauftragte in der Pflege arbeiten weiter auf ihrer Station und übernehmen die Hygienefunktion zusätzlich; empfohlen ist ein 40-Stunden-Kurs nach DGKH-Curriculum. HFK arbeiten hauptamtlich im Hygieneteam und haben eine mehrjährige Weiterbildung. [2]
Können MTL, OTA oder MFA Hygienefachkraft werden?
Was macht eine Hygienekontrolleurin im Unterschied dazu?
Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure arbeiten im Gesundheitsamt und überwachen Einrichtungen von außen. Hygienefachkräfte sind dagegen bei der Einrichtung selbst beschäftigt und setzen die Hygienevorgaben intern um. [1]
Stellenangebote
Stellen für Hygienefachkräfte bei DocJob24.
DocJob24 veröffentlicht ausschließlich Stellen aus dem Gesundheitswesen – bei geprüften Arbeitgebern.
Aktuelle Stellen für Hygienefachkräfte finden Sie in der Berufsgruppe „Pflege“. Mit einem kostenlosen Bewerberprofil können Arbeitgeber Sie außerdem direkt finden – Name und Kontaktdaten sehen sie erst, wenn Sie sich bewerben.
Verwandte Berufe im Verzeichnis
Quellen
Stand aller Angaben: 22. Oktober 2026. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Rechtsvorschriften, Tarifverträge und Regelungen der zuständigen Stellen.
16 Quellen
- Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG), § 23 Nosokomiale Infektionen; Resistenzen; Rechtsverordnungen durch die Länder. Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2023; 66(3): 332–351, DOI 10.1007/s00103-022-03647-3 (insbesondere Abschnitte 3.2.1, 4.1, 4.2, 4.3, 5.1–5.3, Tabellen 3, 6, 8, 10). Springer Medizin, online veröffentlicht 21.02.2023, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- KRINKO-Empfehlungen: Hygienefachpersonal und Hygienebeauftragte. Robert Koch-Institut, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Verordnung zur Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (Medizinhygieneverordnung – MedHygV) vom 01.12.2010, zuletzt geändert durch Verordnung vom 05.12.2016; §§ 1, 5, 7 und 9. Freistaat Bayern, gesetze-bayern.de (BAYERN.RECHT), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (SächsMedHygVO) vom 12.06.2012, zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 04.06.2024; §§ 4, 6, 8 und 9. Freistaat Sachsen, REVOSax, Fassung gültig ab 29.06.2024, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe (SächsGfbWBVO) vom 22.05.2007, zuletzt geändert durch Verordnung vom 01.03.2022; §§ 1, 4 und 71–74 (Hygiene und Infektionsprävention). Freistaat Sachsen, REVOSax, rechtsbereinigt mit Stand vom 17.03.2022, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Gesetz über die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen (SächsGfbWBG) vom 04.11.2002, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 05.07.2023; §§ 2, 3, 6 und 9. Freistaat Sachsen, REVOSax, Fassung gültig ab 01.08.2023, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Gesetz über die Entgelte für voll- und teilstationäre Krankenhausleistungen (Krankenhausentgeltgesetz – KHEntgG), § 4 Abs. 9 (Hygieneförderprogramm). Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Hygiene & Infektionsschutz. Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Themenseite, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Pflegerische Weiterbildung (DKG-Empfehlung zu pflegerischen Fachweiterbildungen, gültig ab 04.07.2023). Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Themenseite, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- KISS – Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System. Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- TVöD – Anlage 1 Entgeltordnung (VKA), Teil B Abschnitt XI Nr. 1 (Beschäftigte in der Pflege), Entgeltgruppe P 9 Fallgruppe 2, sowie Abschnitt XI Nr. 2 (Leitende Beschäftigte in der Pflege). Lesefassung, veröffentlicht vom dbb beamtenbund und tarifunion, 2025, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Entgelttabelle Pflegedienst (P-Tabelle, TVöD VKA) ab 01.04.2025 und ab 01.05.2026. Haufe Online-Redaktion, öffentlicher Dienst (ergänzende Quelle), abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Blickpunkt Arbeitsmarkt – Analyse zur Entgeltstatistik 2025. Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Oktober 2026, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Anerkennung in Deutschland – Anerkennungs-Finder. Bundesinstitut für Berufsbildung, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle
- Hilfe bei der Berufswahl – Berufsberatung. Bundesagentur für Arbeit, abgerufen 22.10.2026. Zur Quelle